Druckschrift 
Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
Seite
753
Einzelbild herunterladen

s.

Resihhtn

Cshg schEßtih ael Strch HMtlodt, Wsthhh isocheh Hof/ M uherscht/ HiGaf, Hchscht Re

yoffit e N eis NN N Miekland, 1Biut hos

Whir weiz 10 Ret Lt fte hat; s Kschriit in asch Hlitt, .

Alch Rütch mher A. Dah Rchirtn Mshiche Ktei

V

Myd⸗ Hstreich urtd ESuͤhden Wisch dein Wahteil V Wufd Mof. RWdGl heyn tkuh H. (cht ion chghr RWh Moch

el fre, W

Gal

vom Tode und Auferstehen.

753

Geist in meinem Herzen schrei. Hilf, daß mein Seel den Himmel find, wenn meine Augen wer⸗ den blind.

8. Dein letztes Wort laß sein mein Licht, wenn mir der Tod das Herz zer⸗ bricht. Behuͤte mich vor Ungeberd, wenn ich mein Haupt nun neigen werd.

9. Dein Kreuz laß sein mein Wanderstab, mein Ruh und Rast dein heil⸗ ges Grab; die reinen Gra⸗ betuͤcher dein laß meine Sterbekleider sein.

10. Laß mich durch deine Naͤgelmal erblicken die Genadenwahl; durch deine aufgespaltne Seit mein arme Seele heim geleit.

11. Auf deinen Ab⸗ schied, HErr, ich trau/ darauf mein letzte Heim⸗ fahrt bau. Thu mir die Himmelsthuͤr weit auf, wenn ich beschließ meins Lebens Lauf.

12. Am juͤngsten Tg erweck mein Leib, hilf, daß ich dir zur Rechten bleib, daß mich nicht treffe dein Gericht, welchs das erschrecklich Urtheil spricht.

13. Alsdann mein Leib erneure ganz, daß er leucht wie der Sonnen Glanz/ und aͤhnlich sei deinm klaren Leib, auch gleich den lieben Engeln bleib. 14. Wie werd ich dann so froͤhlich sein, werd sin⸗ gen mit den Engelein, und mit der auserwaͤhlten

Schaar ewig schauen dein Antlitz klar. Martin Böhm.

Mlel. HErr JEsu Christ, meins Lebens Licht. 87 7 Esu,GOt⸗

2 tes Laͤmme⸗ lein, ich leb odr sterb, so bin ich dein; ich bitt, laß mich mit dir zugleich ein Erbe sein in deinem Reich.

2. Deun was waͤr sonst dein Sterbensnoth, so viel Striemen und Wun⸗ den roth, wenn ich auch nicht der Seligkeit genie⸗ ßen sollt in Ewigkeit?

3. Warum haͤttst du dein Leib und Lebn im Grab verschlossen und aufgebn, wenn nicht mein Tod durch deinen Tod verjagt sollt werdn, du treuer GOtt?

I. Darum, o JEsu, steh mir bei, gewissen Trost und Huͤlf verleih; verlaß den nicht, HErr IEsu Christ, der mit deinm Blut besprenget ist.

5. Im Friede laß mich schlafen ein, und in dir haben Ruhe fein; ein selges Ende mir bescher, dein Antlitz laß mich se⸗ hen, HErr.

6. Ich bitt durchs bitter Leiden dein, laß dies mein letztes Wuͤnschen sein; so will ich loben allezeit dich, o Heérr GOtt, in Ewigkeit.

Georg Weissel.

Mel. Was Gott thut, das ist wohlgethan.

878.0

32**