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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
Seite
751
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vom Tode und Auferstehen.

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denn fliehen hin, da wir mögen bleiben? Zu dir, HErr Christ, alleine. Ver⸗ gossen ist dein theures Blut das gnug fuͤr die Sunde thut. Heiliger HErre GOtt, Heiliger/ starker GOtt/ Hei⸗ liger, barmherziger Dei⸗ land, du ewiger GOtt! laß uns nicht entfallen von des rechten Glaubens Trost. Kyrie eleison.

Dr. Martin Luther.

In eigener unlaht w

7 un laßt uns 8 4. N den Leib begraben, daran wir kein Zweifel haben, er werd am juͤngsten Tag aufstehn, und unverweslich hervor gehn.

2. Erd ist er und von der Erden, wird auch zu Erd wieder werden, und von der Erd wieder auf⸗ stehn, wenn GOttes Po⸗ saun wird angehn.

3. Sein Seel lebet ewig in GOtt, der sie allhier aus lauter Gnad von aller Suͤnd und Missethat durch seinen Sohn erloͤset hat.

4. Sein Jammer, Truͤb⸗ sal und Elend ist kommen zu einm selgen End. Er hat getragen Christi Joch, ist gstorben und lebet doch noch.

5. Die Seele lebt ohn alle Klag, der Leib schlaͤft bis an juͤngsten Tag, an welchem GOtt ihn ver⸗ klaͤren, und ewiger Freud wird gewaͤhren.

6. Hier ist er in Angst gewesen, dort aber wird er genesen, in ewiger Freud und Wonne leuchten, wie die helle Sonne.

7. Nun lassen wir ihn hier schlafen, und gehn all heim unsre Straßen; schik⸗ ken uns auch mit allem Fleiß; denn der Tod kommt uns gleicher Weis.

8. Das helf uns Chri⸗ stus, unser Trost, der uns durch sein Blut hat erlost vons Teufels Gwalt und ewger Pein; ihm sei Lob, Preis und Ehr allein.

Nach Michael Weiße.

Mel. Uun laßt uns den Leib begraben.

WSun lieg ich ar⸗ 8 7 3.N mes Wuͤr⸗ melein, und ruh in meinem Kaͤmmerlein; ich bin durch einen sanften Tod entgan⸗ gen aller Angst und Noth.

2. Was schadet mir, daß

mein Gebein muß in das Grab verscharret sein? Mein Seelchen schwebet ohne Leid im Himmelsglanz und Herrlichkeit. 3. In solchem Schmuck in solcher Zier prang ich vor GOttes Thron allhier; mein IEsulein ist meine Lust, mein Labsal, meine beste Kost.

4. Was 40 ich nun nach jener Welt? Mein IEsulein mich kuͤßt und haͤlt; in ihm erfreu ich mich allein, ohn ihn kann ich nicht froͤhlich sein.

5. Mit Weinen war ich erst geborn, zum Jauch⸗ zen bin ich nun erkorn; ich singe mit der Engelschaar das ewig neue Jübeljahr.

6. Nichts liebers meine Zunge singt, nichts reiners

mei⸗