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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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vom Slauben!

in Lieb herab zu mir. Laß mir nichts diese Freude rauben; erfulle mich nur anz mit dir. Ich will dich ficeden ehren, so ang in mir der Puls sich regt/ und wenn derselh auch nicht mehr schlaͤgt, so soll doch noch die Liebe waͤhren. 3%½%% Woͤlfge Ehristoph Deßler.

Mel. nun freut euch, lieben Christen gmein. 9 GOttes 282. O Sohn, HErr IEsu Christ, daß man recht koͤnne glaͤuben, nicht iedermannes Ding so ist/ noch standhaft zu ver⸗ bleiben: drum hilf du mir von oben her, des wahren Glaubens mich gewaͤhr, und daß ich drin beharre.

2. Lehr du und unter⸗ weise mich, daß ich den Vater kenne; daß ich, o Christe IEsu, dich den Sohn des Hoͤchsten nen⸗ ne; daß ich auch ehr den heilgen Geist, zugleich ge⸗ lobet und gepreist in dem dreieingen Wesen.

3. Laß mich vom großen Gnadenheil das wahr Er⸗ kenntniß finden, wie der nur an dir habe Theil, dem du vergiebst die Suͤnden. Hilf, daß ichs such wie mir

keit mir werd, wenn ich von Suͤnden bin beschwert, dein Kreuztod zugerechnet. 5. Den Glauben, HErr, laß troͤsten sich des Bluts⸗ sondu vergossen: auf daß in deinen Wunden ich bleib allzeit eingeschlossen; und durch den Glauben auch die Welt, und was die⸗ selb am hoͤchsten haͤlt, fuͤr Koth und Staub nur achte. Waͤr auch mein Glaub wie Senfkorn klein und daß man ihn kaum mer⸗ ke, wollst du doch in mir maͤchtig sein, daß deine Gnad mich staͤrke, die das zerbrochne Rohr nicht bricht, das glimmend Tocht auch vollends nicht ausloͤ⸗ schet in den Schwachen. 7. Hilf/ daß ich stets sorg⸗ ebal sei, den Glauben zu behalten; ein gut Gewissen auch dabei, und daß ich so moͤg walten, daß ich sei lauter jederzeit, ohn An⸗ stoß, mit Gerechtigkeit er⸗ fuͤllt und ihren Fruͤchten. 8. Err, durch den Glau⸗ ben wohn in mir, laß ihn sich immer staͤrken, daß er sei fruchtbar fuͤr und fuͤr, und reich in guten Wer⸗ ken; daß er sei thaͤtig durch die Lieb, mit Freuden und Geduld sich uͤb, dem Naͤch⸗

gebuͤhrt, du bist der Weg, sien fort zu dienen.

der mich recht fuͤhrt, die

9. Insonderheit gieb mir

Wahrheit und das Leben.

die Kraft, daß vollends bei

4. Gieb, daß ich traue dem Ende ich uͤb die gute deinem Wort, ins Herze Ritterschaft, zu dir allein es wohl fasse; daß sich mich wende in meiner letz⸗ mein Glaube immerfort ten Stund und Noth, des Glaubens End durch deinen Tod, die Seligkeit,rt

10. HErr

auf dein Verdienst ver⸗ lasse; daß zur Gerechtig⸗

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