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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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von wahrer Busze.

ja wohl gar todt. So du

Lager fließen von den Thraͤ⸗

nun stirbest ohne Buß, nenguͤssen.

dein Leib und Seel dort brennen muß.

5. Ach ich bin so muͤd und mutt von den schwe⸗

7. Hilf, o HErr JEsu, ren Plagen; mein Herz ist

hilf du mir, daß ich jetzt komme bald zu dir, und Buße thu den Augenblick, eh mich der schnelle Tod hinruͤck; auf daß ich heut und jederzeit zu meiner Heimfahrt sei bereit.

Johann Heermann.

In eigener Melodie. 0(Straf mich 260. nicht in deinem Zorn; großer GOtt, verschone. Ach laß mich nicht sein verlorn, nach Verdienst nicht lohne. Hat die Suͤnd dich entzuͤndt, losch ab in dem Lamme deines Grimmes Flamme.

2. HErr, wer denkt im Tode dein? wer dankt in der Hoͤllen? Rette mich aus jener Pein der ver dammten Seelen, daß ich dir fuͤr und fuͤr dort an jenem Tage, hoͤchster GOtt,

der Seufzer satt, die nach Huͤlfe fragen. Wie so lang machst du bang meiner ar⸗ men Seele in der Schwer⸗ muthshoͤhle.

6. Weicht, ihr Feinde, weicht von mir: GOtt der hoͤrt mein Beten. Run⸗ mehr darf ich mit Begier vor sein Antlitz treten. Teufel weich, Hoͤlle fleuch Was mich vor gekranket, hat mir GOtt geschenket.

7. Vater, dir sei ewig Preis, hier und auch dort oben, wie auch Christo gleicher Weis, der allzeit zu loben; heilger Geist, sei gepreist, hoch geruͤhnit, geehret, daß du mich er⸗ hoͤret. Joh. Georg Albinus

AMlel. Sion klagt mit Angst und Schmerzen.

276. Velat Trof

Lob sage.

3. Zeig mir deine Va⸗ ters⸗Huld, staͤrk mit Trost mich Schwachen; ach, HErr, hab mit mir Ge duld, mein Gebeine kra⸗ chen; heil die Seel mit dem Oel deiner großen Gnaden, wend ab allen Schaden.

4. Ach sieh mein Ge⸗ beine an, wie sie all er⸗ starren; meine Seele gar nicht kann deiner Huͤlfe harren. Ich verschmacht;

Tag und Nacht muß mein

IEsu Kreuz ö kron bring ich her vor dei

erscheinen; siehest du dein Kind denn nicht bitterlich mit Petro weinen? wie es mit Manasse spricht? wie es schlaͤgt an seine Brust? wie die eitle Suͤndenlust wird aus Reue so ver⸗ fluchet? wie es weinend Gnade suchet?

2. Hast du, Vater, nicht geliebet mich vor aller Ewigkeit? So mich nun die Schuld betruͤbet, troͤst ich mich der Gnadenzeit: und Dornen⸗

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