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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
Seite
225
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von wahrer Busze.

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nen Thron. Hat dein Sohn nicht das erlitten, und kann kraͤftig fuͤr mich bitten?

3. Zwar du bist gerecht, ich schaͤme mich der Un⸗ gerechtigkeit. So ich Fei⸗ genblaͤtter nehme, meiner Werke nichtig Kleid, deckt es doch die Bloͤße nicht; so du, Vater, vor Gericht Recht fuͤr Gnade laͤssest gehen, wer ist rein, wer kann bestehen?

4. Gleichwohl sagst du zu das Leben, und willst nicht der Suͤnder Tod; du willst schenken und ver⸗ geben, wo verlassen dein Gebot, wo aus boͤs⸗ver⸗ derbter Art auf der breiten Hoͤllenfahrt ich mich habe lassen finden in ganz un⸗ gebuͤßten Suͤnden.

5. Suche mich, dein Schaͤflein, wieder, du mein GOtt und treuer Hirt, welches irrig auf und nie⸗ der Woͤlfen sonst zum Raube wird; schließ in IEsu Wunden ein das ver⸗ scheuchte Taͤubelein, daß es Satan nicht erwische in dem wuͤsten Weltgebuͤsche.

6. HErr, ich habe zwar verzogen, bin, nach Noaͤ Rabenart, sicher hin und her geflogen, habe Buße lang gespart; jetzt thu ich u dir den Tritt, bringe

eu und Glauben mit. HErr, ich komme hochbe⸗ laden, nimm dein armes Kind zu Gnaden.

Benjamin Prätorius. Mel. Aus tieser noth schrei ich zu dir.

* Hei 277. n

hilfet mir, wer fuͤhret mich zum Leben? Zu niemand, HErr, als nur zu dir will ich mich frei begeben. Du bift, der das Verlorne sucht, du segnest das, so war verflucht; hilf, JIEsu, dem Elenden.

2. HErr, meine Suͤnden aͤngsten mich, der Todes⸗ leib mich plaget: o Lebens⸗ GOtt, erbarme dich, ver⸗ gieb mir, was mich naget. Du weißt es wohl, was mir gebricht, ich weiß es auch und sag es nicht; hilf⸗ IEsu, dem Betruͤbten.

3. Du sprichst, ich soll mich fuͤrchten nicht; du ufst: Ich bin das Leben! Drum ist mein Trost auf dich gericht, du kannst mir alles geben; im Tode kannst du bei mir stehn, in Noth als Herzog vor mir gehn; hilf;, IEsu, dem Zer⸗ knirschten.

4. Bist du der Arzt, der Kranke traͤgt? auf dich will ich mich legen; bist du der Hirt, der Schwache yflegt? erquicke mich mit Segen. Ich bin gefaͤhrlich krank und schwach; heil und ver⸗ bind, hoͤr an die Klag: hilf, IEsu, dem Zerschlagnen.

5. Ich thue nicht, HErr, was ich soll; wie kann es doch bestehen? Es druͤcket mich, das weißt du wohl; wie wird es endlich gehen? Elender ich, wer wird mich doch erloͤsen von dem To⸗ desjoch! Ich danke GOtt durch Christum.

Joachim Neander.

Mel.

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