210 von wah
rer Busze.
ein Feuer brennt vor Angst,
Leid und Sorgen. 10. Ich lechze wie ein Land/ dem deine milde Hand den Regen lang entzeucht, bis Saft und Kraft ent⸗ weicht, und alles verdorret. 11. Gleichwie auch auf der Haid ein Hirsch begier⸗ lich schreit nach frischem Wasserquell, so ruf ich laut und hell nach dir, o mein Leben. 12. Erquicke mein Ge⸗ bein, geuß Trost und Lab⸗ sal ein, und sprich mir freundlich zu, daß meine Seele ruh im Schooß deiner Liebe. 13. Gieb mir getrosten Muth, wenn meine Suͤn⸗ denflut aufsteiget in die Hoͤh; eysaͤuf all Angst und Wih im Meer deiner Gnaden. 14. Treih weg den boͤsen Feind, der mich zu stuͤrzen meint; du bist mein Hirt, und ich will bletben ewig⸗ lich ein Schaf deiner Weide. 15. So lang auf dieser Erd ich Athem holen werd, HErr, so will ich dein mit Leib und Seele sein, auch getreu verbleiben. 16. Ich will dir dank⸗ bar sein, doch ist mein
18. Ich richte mich nach dir, du sollst mir gehen fuͤr; du sollst mir schließen auf die Bahn im Tugend⸗ lauf, ich will treulich folgen.
19. Und wenn des Him⸗ mels Pfort ich werd er⸗ greifen dort, so will im En⸗ gelheer ich ewig deiner Ehr in Freuden lobsingen.
Paul Gerhard.
In eigener Melodie. 43 Err, ich ha⸗ 239. 3 be mißge⸗ handelt, ja, mich druͤckt der Suͤnden Last, ich bin nicht den Weg gewandelt, den du mir gezeiget hast, und jetzt wollt ich gern aus Schrecken mich vor dei⸗ nem Zorn verstecken.
2. Doch wie koͤnnt ich dir entfliehen? du wirst allent⸗ halben sein. Wollt ich uͤber See gleich ziehen, stieg ich in die Gruft hinein, haͤtt ich Fluͤgel gleich den Win⸗ den, gleichwohl wuͤrdest du mich finden.
3. Drum ich muß es nur bekennen: HErr, ich habe mißgethan, darf mich nicht dein Kind mehr nen⸗ nen, ach nimm mich zu Gnaden an; laß die Menge meiner Suͤnden deinen
Koͤnnen klein; allein in Zorn nicht gar entzuͤnden.
deiner Kraft, die Thun und Wollen schafft, steht all mein Vermoͤgen.
17. Drum sende deinen Geist, der deinen Kindern weist den Weg, der dir gefaͤllt; wer den bewahrt und haͤlt, wird nimmer⸗ mehr fehlen.
4. Koͤnnt ein Mensch den Sand gleich zaͤhlen an dem weiten Mittel⸗
meer: dennoch wuͤrd es ihm wohl fehlen, daß er meiner Suͤnden Heer, daß er alle mein Gebrechen sollte wissen auszusprechen. 5. Wein/
ach wein
jetzt
— Iht M. Il han HW Sc Zumlehht Rttt Et G N ehheh chbenmte 10 lasen/ f R Iit Me teh HMx I. W. Maln, Han iR A Hch x I Uu
chn E uch sy x H labe,,
EI 78 Rch l I Rlthg Wdichet Ruuih ez s hst dy doch b Ihn Me Nhh sii Sclih nr Mng, IhEhrng


