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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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N 9 Ruh

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209.

und fuͤr. GOtt der schlaͤgt den/ welcher traͤgt unsrer Suͤnden schwere Buͤrden/ daß wir Kinder wuͤrden.

5. Macht der Suͤnden Bit

Menge dir die Welt zu enge: GOttes Gnad ist groß; hier in diesem Leben GOtt uns will vergeben, daß wir frei und los mogen sein von ewger Pein. Wer die Suͤnd hier sucht zu has⸗ den wird GOtt nicht assen.

6. Der, den GOtt nicht liebet, wird hier nicht be⸗ truͤbet wegen seiner Suͤnd, alldieweil er bleibet dessen/ der ihn treibet, Satanas sein Kind. Schaue nun, wie ist dein Thun? Wirst du wahre Buß anfangen, sollst du Gnad erlangen.

7. Gottes Lieb und Treue bleibt uns hier stets neue; GOtt wirft uns nicht weg, ob wir gleich vor allen viel und sehr ge⸗ fallen; auf dem Lebenssteg hat stets Acht des Hoͤchsten Wacht auf uns, seiner Liebe Brennen laͤßt uns nicht abtrennen.

8. Dieser Liebe Brennen lehr uns wohl erkennen, o HErr IEsu Christ, wenn in unserm Zagen oftmals wir beklagen, was uns nagt und frißt; JIEsu, du, o einge Ruh, 5 uns nicht von dir abscheiden, noch von deinen Freuden.

Christoph Runge

Mel. Als der gütige SOtt.

45* Err, hoͤre 258. H was mein

erkennt und wie

Mund aus innerm Herzens⸗ richt ohn alle; Falschheir pricht: Wend, HErr/dein Angesicht, vernimm meine ute. m e öen 2. Ich bitte nicht un: Gut/ das auf der Welt be ruht, auch endlich mit der Welt bricht und zu Boden faͤllt, und mag gar nicht retten. in 5 3. Der Schatz, den ich begehr, ist deine Gnad/ o HErr/ die Gnade/ die dein Sohn/ mein Heil und Gna⸗ denthron, mir sterbend er⸗ worben. 1459N91 4. Du bist rein und ge⸗ recht, ich bin ein böser Knecht; ich bin in Suͤn den todt, du bist der from me GOtt, der Suͤnde ver giebet. I45 5. Laß deine Froͤmmig keit sein meinen Trost un Freud; laß uͤber mein Schuld dein edle Lieh und Huld sich reichlich ergießen 6. Betrachte wer ich bin im Hui fahr ich dahin zerbrechlich wie ein Glas, vergaͤnglich wie ein Gras⸗ ein Wind kann mich faͤllen. 7. Willst du nichts sehen an, als was ein Mensch ethan, so wird kein Men⸗ schenkind vor Menge seiner Suͤnd im Himmel bestehen. 8. Sieh an, wie IEsus Christ fuͤr mich gegeben ist: der hat, was ich nicht kann, erfuͤllt, und gnug gethan im Leben und Leiden. 9. Du liehest Reu und Schmerz, schau her, hier ist mein Herz, das seine

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