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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
Seite
208
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von wahrer Buszer

sagen hier: daß große

Schuld du nicht erlaͤs⸗

sest mir 7. Ach nein, ich will zu dir mich schwin⸗ Fie und mit Gebet und

lehen auf dich dringen/ weil von der Schuld mein Heiland selber spricht: da er sie tilg und denke sol⸗ cher nicht. ö

8. So will ich nun die Sündenlast hinlegen an solchen Ort, wo abzufließen pflegen die Gnadenstrom, aus Christus theurem Blut entsprungen und vergossen mir zu gut. ö

9. Hiezu will ich dir Bußethraͤnen bringen, die demd auf die Last der Suͤn⸗

en dringen, und fuͤhren sie zu deiner Liebe hin, die einig kann erquicken Geist und Sinn.

10. Wenn sie nun, HErr/ an deine Lieb hinkommen, so hilf, daß sie bald werd hinweggenommen; versen⸗ ke da der Suͤnden schwar⸗ es Heer/ versenk es, HErr,

dein Erbarmungs⸗Meer.

11. So werd ich dann dich wieder kͤͤnnen loben/ und achten nicht der Nei⸗ der grimmes Toben, des Teufels List und meiner Roth Schaar: du tilgest

oth und Tod dann ganz und gar.

12. Dann wird mein Geist sich wiederum er⸗ freuen, weil weggelegt wird sein dein grimmes Draͤuen; drauf vyfre ich mich dir nun Her und gar, und fliehe von

er Suͤnder losen Schaar.

nein;

13. Mein HErr, mein GOtt, dich will ich einig preisen; doch wollest du, mein Heil, mich unterwei⸗ sen den Weg/ den ich soll lhee: fort von nun, und ehre mich nach deinem Willen thun.

Mel JeEsu, meine ö Freude.

* ast du Angst 257. H im Herzen und empfindest Schmerzen wegen deiner Suͤnd? O sei wohl zufrieden, denn du bist hienieden worden GOttes Kind. GOtt be⸗ truͤbt das, was er liebt; was GOtt will zur Rech⸗ ten stellen, fuͤhrt er vor zur Hoͤllen. 01

2. Wer sich selbst wird richten, den wird GOtt mit nichten bringen ins Gericht; GOtt hat drum das Leben seines Sohns gegeben in den Tod, daß nicht ich und du von ew⸗ ger Ruh sollen abgesondert bleiben, wenn wir ihm nur glaͤuben. ů

3. GOttes heilge Pfle⸗ ge sind die Wunderwege, darauf er uns fuͤhrt; drauf wir muͤssen kaͤmpfen, un⸗ sern Willen daͤmpfen, bis da wir verspuͤrt, daß die Buß haͤlt bei uns Fuß/ und wir Glaubensmaͤnner werden hier auf dieser Erden.

4. Willst du Gnade fin⸗ den, suche deine Suͤnden forthin nicht in dir. Schaue IEsum tragen das, um was du klagen fort willst

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Al. Alz 94 60 N5