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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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202
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von wah

rer Busze.

Seele harret dein; auf dein an den Morgen? doch fol

Wort will ich vertrauen, mein Herz

wenn der helle Tag bricht ein, und wenn er des A⸗ bends schwindet, und sich

Morgens wieder findet. 5. Israel, dein Hoffnung lade auf des HErren starke Macht; denn bei ihm ist lauter Gnade, ja er hat Erloͤsung bracht; er wird Israel erretten aus den schweren Suͤndenketten. Johann Franck.

In eigener Melodie. Nus tiefer 250. A Noth schrei ich zu dir, HErr GOtt, erhoͤr mein Rufen; dein gnaͤdig Ohren kehr zu mir, und meiner Bitt sie offen. Denn so du willst das se⸗ hen an, was Suͤnd und Unrecht ist gethan, wer kann, HErr, vor dir bleiben?

2. Bei dir gilt nichts denn Gnad und Gunst, die Suͤnde zu vergeben; es ist doch unser Thun umsonst auch in dem be⸗ sten Leben. Vor dir nie⸗ mand sich ruͤhmen kann; deß muß dich fuͤrchten je⸗ dermann, und deiner Gna⸗ den leben.

3. Darum auf GOtt will hoffen ich, auf mein Verdienst nicht bauen; auf ihn mein Herz soll lassen

an Goᷣttes Macht verzweifeln nicht noch sorgen. So thu Is⸗ rael rechter Art, der aus dem Geist erzeuget ward, und seines GOtts erharre.

5. Ob bei uns ist der Suͤnden viel, bei GOtt ist viel mehr Gnaden; sein Hand zu helfen hat kein Ziel, wie groß auch sei der Schaͤden. Er ist allein der gute Hirt, der Israel erld⸗ sen wird aus seinen Suͤn⸗ den allen. Pr. Martin Luther.

Mlel. Alles ist an SOt⸗ tes Segen. DA 8 ist du/ E⸗ 2314. W, be⸗ truͤbet, daß du Bosheit hast veruͤbet, druͤckt dich deine Missethat: laß darum nicht die Gedanken von des Hoͤch⸗ sten Gnade wanken, son⸗ dern folge diesem Rath. 2. Leg zur Seiten, was dich plaget, hoͤr, was dir der Hoͤchste saget, und was sein Mund selber spricht: Ich bin gnaͤdig und sanft⸗ muͤthig, vaterherzig und sehr guͤtig, ewig waͤhrt

mein Zorn auch nicht.

3. Ephraim, du Hochbe⸗ truͤbter, bist du nicht mein herzgeliebter und mein al⸗ lerrrautster Sohn? Wie

sich, und seiner Guͤte trauen, die mir 10 sein werthes Wort: das ist mein Trost und treuer Hort, deß will ich allzeit harren.

sollt ich mich denn verbo⸗ ßen, und im Zorne dich verstoßen? O mein Sinn ist weit davon.

4. Hör ich dich so klaͤg⸗ lich sprechen, moͤchte mir

./ Und ob es waͤhrt bis das Herze brechen; seh i in die Nacht, und wieder deinen Thraͤnenfluß un

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