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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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von wahrer Busze.

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Schaͤflein ruft. Hier be⸗ wohnt die duͤrren Felder laufer ungesunde Luft. Fuͤhre mich zu deinen Auen, die von Lebensbal⸗ sam thauen. 6. Nimmiermehr will ich

dann wieder weg von dir,

mein JEsu, gehn, und voll Lob⸗ und Freudenlieder soll mein Mund hinkuͤnf⸗ tig stehn. Rur daß mich dein Geist regiere, und auf rechter Straßen fuͤhre.

Sophie Regine Gräf.

In eigener Melodie. . llein zu dir 248. A HErt C⸗ su Christ, mein Hoffnung steht auf Erden; ich weiß, daß du mein Troster bist, kein Trost mag mir sonst werden. Von Anbeginn ist nichts erkorn, auf Er⸗ den ist kein Mensch geborn, der mir aus Nothen helfen kann; dich ruf ich an, zu dem ich all mein Ver⸗ traun hab.

2. Mein Suͤndn sind schwer und uͤbergroß, und reuen mich von Herzen; derselben mach mich quitt und los durch deinen Tod und Schmerzen, und zeig mich deinem Vater an, daß du hast gnug fuͤr mich ge⸗ than: so werd ich quitt der Suͤndenlast. Erhalt mich fest in dem, das du versprochen hast.

3. Gieb mir nach deinr Cpelienafauber den rechten Christenglauben, und daß ich deine Guͤtigkeit mög inniglich beschauen; vor

allen Dingen lieben dich und meinen Naͤchsten gleich als mich, Am letzten End dein Huͤlf mir send, da⸗ durch behend des Teufels List sich von mir wend. 4. Ehr 1 GOtt in dem hoͤchsten Thron, dem Vater aller Guͤte, und JEsu Christ, seinm 7 Sohn, der woll uns all behuͤten, auch GOtt dem heiligen Geiste, der uns sein Huͤlf elültg sen damit wir ihm gefaͤllig sein hier in diesr Zeit, und folgen ihm in Ewigkeit. Johann Schneesing.

Mel. Err, ich habr mißgehandelt. 2 49 us der Tiefe Ameiner Sin⸗ nen ruf ich, großer HErr, zu dir, der du von der Sternen Zinnen blickest auf dies Rund allhier: laß die Seufzer meiner Stim⸗ men uͤber sich gen Him⸗ mel klimmen. 2. Laß dein Ohren auf mich merken, laß mein Schreien vor dich gehn; denn wo du nach unsern Werken strafest, HErr, wer wird hestehn? Du wirst keines Menschen scho⸗ nen, wo du nach Verdienst willst lohnen. 3. Aber deine große Guͤte⸗ die erlaͤsset derer Schuld, die aus kindlichem Gemuͤ⸗ the sich vertrauen deiner Huld, die ihr Uebelthat bereuen, und zu dir um Gnade schreien. ö 4. HErr, ich will aut D bauen, meine

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