Druckschrift 
Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
Seite
200
Einzelbild herunterladen

. *.. IICIIII‚IIIIJIJII

von wahrer Bußze.

Hür u ziehen kann JEfu, in deinem Blut die Ad⸗ ilf mein Herz aus Gnn⸗ waschung meiner Suͤn⸗ den dieser schweren Last den. Dieses staͤrket meinen

entladen.

4. Ach weil denn mein Geist erstorben, und mein Fleisch haͤlt uͤberhand, seh ich kaum, was ich erwor⸗ ben, da ich mich von GOtt gewandt. Mein Verderben merk ich kaum, weil ich geb dem Fleische Raum. IEsu, mir die Gnade goͤnne, daß ich die Gefahr erkenne.

5. Ach so wache doch

von Suͤnden auf, o duh

mein fichrer Geist; suche GoOtt, weil er zu finden, weil er noch dein Vater heißt; komme, weil die Gnadenthuͤr nun noch ste⸗ het offen dir. IEsu, so zu gutem Werke mich mit Herzensandacht staͤrke.

6. Ach mein Herz, be⸗ denk die Schulde, schau, wie weit du bist von GOtt, wie du seine Gnad und Hulde hast verworfen und verspott, und wie du aus seiner Ruh selbst der Hoͤlle eilest u. JEsu, mir mein Herze lenke, daß es diese Noth bedenke.

7. Ach weil denn noch Zeit zu kehren, so verlaß ich diesen Stand. Du, mein

Muth, dies erfrischet mei⸗ nen Sinn, ob ich gieich ein Suͤnder bin. IEsu, mich forthin regiere daß ich ein fromm Leben fuͤhre.

Mel. Herr, ich habe mißgehandelt.

247 A wo ist

mein J⸗ sus blieben? Wo ist mein getreuer Hirt? Wo bin ich denn hingetrieben? O ich abe mich verirrt, bin ge⸗ bracht von meinen Luͤsten in die schwarzen Suͤnden⸗ wuͤsten.

2. Hab ich mich so weit vergangen? Ei das haͤt ich nie gedacht. Wie soll ich hieraus gelangen? Es befaͤllt mich schon die Nacht: o wie wird es mir hier ge⸗ hen? Nun ists wohl uͤm mich geschehen.

3. Meine Seufzer gehn geschwinde, und mein Aeng. sten haͤufet sich; wo ich nicht bald IEsum finde, so verderb ich jaͤmmerlich denn des grimmen Wolfes Rachen wird mich bald zum Raube machen.

4. Drum so komm, ach komm, mein Leben Esu,

IEsu, wollst auch hoͤren,

und mir bieten deine Hand;

hilf mir Schwachen, hilf

komm, mein Hirt und reund, der du dich fuͤr mich gegeben, auch da ich

mir auf, steure meinem noch war dein Feind. Suche

Suͤndenlauf. HErr, um selbst deiner Marter willen wirst mich von du meinen Wunsch erfuͤllen. Armen.

8. Ach ich kann schon

mit viel Erbarmen dir verlaufnen

5. IEsu, hoͤr, wie durch

troͤstlich finden, JEsn, Waͤlder dein verirrtes

Schaͤf⸗

WAMI . WdH. E W Wth REtg IuhzNd Im ie wun h XI. HU2t W Rssheg n WH Un Echh chdihe; W h 7 Eil ssch ff 161 Gleh In Frimhn ih Rihen

Mmh