196 von wahrer Busze⸗
hum Boͤsen hurtig hin. KAch wer wird mich von den Ketten dieses Suͤndento⸗ des retten“
3. Hilf mir durch den Geist der Gnaͤden aus der angeerbten Noth; heile mei⸗ nen Seelenschaden durch dein Blut und Kreuzes⸗ Tod; schlage du die Suͤn⸗ den⸗Glieder meines alten Adams nieder.
4. Ich bin unten von der Erden, stecke in dem Suͤndengrab: soll ich wie⸗ der lebend werden, so mußt du von oben ab mich durch deinen Geist gebaͤren, und mir neue Kraft gewaͤhren.
5. Schaf in mir ein reines Herze, einen neuen Geist Reb mir, daß ich ja nicht laͤnger scherze mit der Suͤnden Lust⸗Begier; laß mich ihren Tuͤck hald mer⸗ ken, mich im Geist dagegen staͤrken.
6. Lehr mich wachen/ beten, ringen, und mein boͤses Fleisch und Blut un⸗ ters Gden Joch zu zwin⸗ gen, weil es doch thut nimmer gut; was nicht kann dein Reich ererben, laß in 9—73 Tod ersterben.
7. Reize mich durch jene Krone, die mir droben bei⸗ gelegt, daß ich meiner nie⸗ mals schone, wenn und wo ein Feind sich regt/ sondern hilf mir tavpfer kaͤmpfen, Teufel, Welt und Fleisch 34 daͤmpfen.
8. Sollt ich etwa unter⸗ liegen, o so hilf mir wieder auf, und in deiner Kraft obsiegen, daß ich meinen
Lebens⸗Lauf unter deinen Siegeshaͤnden moͤge ritter⸗ lich vollenden. ö
Ludiw. Audt. Gotter.
Mel. Der Tag ist hin, mein JEsu, bei mir bleibe. 6 schone 243. Anoch ch/ o gro⸗ ßer Menschenhuͤter, 962 strafe nicht, barmherzi Gebieter! Ach rechne nicht; wer kann vor dir bestehn⸗ Ach zuͤrne nicht, ich will doch zu dir gehn.
2. Ach I ich nicht; in IEsu will ich kommen: hat der nicht, HErr, die Strafe weggenommen? Er ist am Kreuz ein Fluch fuͤr mich gemacht, an meiner Statt hat er es vollenbracht.
3. Ach rechne nicht; auf oend muß ich schweigen, ich will mich nur zum Gna⸗ denzepter beugen; auf mei⸗ nen Mund die Hand ich le⸗ gen will, und wie ein Kind geduldig schweigen still.
4. Ach strafe nicht, du sonst verzehrend Wbrer 00 muß vergehn, du brenne ungeheuer; da ist dein Sohn, der stehet in dem Riß, da ist der Buͤrg, der be bezahlet dies.
Ach schone doch; ich bin nur Asch und Erden, ein leichtes Blatt, das bald zu Staub wird werden; was nuͤtzet doch, zu treten auf die Blum? was bin ich, HErr? Gedenk an dei⸗ nen Ruhm.
Antwort GOttes.
6. Ich kann dich nicht mein Kind, hinfort ver⸗
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