18⁸ vom heiligen Abendmahl⸗
Aulel. Wach auf, mein Herz; und singe.
2 3 4. O JEsu, mei⸗
5 2 ne Wonne/ du meiner Seelen Sonne, du Freundlichster auf Er⸗ den, laß mich dir dankbar 43.—
Wie kann ich gnug⸗ 10 Graßtz dies himmel⸗ suͤß Ergoͤtzen und diese theuren Gaben, welch uns gestaͤrket haben?
3. Wie soll ich dirs verdanken, o HErr, daß du mich Kranken gespeiset und getraͤnket, ia selbst dich mir geschenket?
4. Ich lobe dich von Herzen fuͤr alle deine Schmterzen, fuͤr deine Schlaͤg und Wunden, dern du so viel empfunden.
5. Dir dank ich fuͤr dein Leiden, den Ursprung meiner Freuden; dir dank ich fuͤr dein. und heißvergoßne Thraͤnen.
6. Dir dank ich fuͤr dein Lieben, das standhaft ist geblieben; dir dank ich fuͤr dein Sterben, das 43 dein Reich laͤßt erben.
Jetzt schmecket mein Gemäthe dein uͤbergroße Guͤte; dies theure Pfand der Gnaden tilgt allen meinen Schaͤden.
8. HErr, laß michs nicht vergessen, daͤö du mir zu⸗ gemessen die kraͤftge Him⸗ melsspeise/ wofuͤr mein 50⁵ dich preise.
9. Du wollest ja die Suͤnde, welch ich annoch
emyfinde, aus meinem
Fleische treiben, und stäf⸗ tig in mir bleiben.
10. Nun bin ich losge⸗ zaͤhlet von Suͤnden, und vermaͤhlet mit dir, mein liebstes Leben, was kannst du Werthers geben?
11. Laß, Schoͤnster, mei⸗ ne Seele doch stets in die⸗ ser Hoͤhle des Leibes mit Verlangen an deiner Lie⸗ be hangen.
12. Laß mich die Suͤnde meiden, laß mich geduldig leiden, laß mich mit An⸗ dacht beten, und von der Welt abtreten.
13. Im Handeln, Wan⸗ deln, Essen laß nimmer mich vergessen, wie treff⸗ lich ich begluͤcket, und himm⸗ lisch bin erquicket.
14. Nun kann ich nicht verderben: drauf will ich selig sterben, und freudig auferstehen, o IEsu, dich uù sehen. Johann Rist.
In eigener Melodie
(S chmucke dich, 235. SolicheSetle, laß die dunkle Suͤnden⸗ höͤhle; komm ans helle Licht gegangen, fange herrlich an zu prangen; denn der HErr voll Heil und Gnaden will dich jetzt zu Gaste laden; der den Himmel kann ver⸗ walten, will jetzt Herberg in dir halten.
2. Eile, wie Verlobte pflegen, deinem Braͤutigam entgegen, der da mit dem Gnadenhammer klopft an deine Herzens⸗Kammer; oͤffn ihm bald die Geistes⸗ Pforten, red ihn an mit
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