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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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vom heiligen Abendmahl.

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recht bekennen durch dieses theure Liebesmahl vor de⸗ nen, die sich nach dir nen⸗ nen, daß wir in deiner Bruͤder Sahl und deine rechten Juͤnger blieben, wenn wir uns mit einan⸗ 899 lieben.

Wir koͤnnen uns deß edich freuen, daß du, o großer Lebensfuͤrst, mit uns das Abendmahl von neuem in deinem Reiche halten wirst; denn du kannst uns in diesen Werken mit Glauben, Lieb und Hoff⸗ nung staͤrken.

Joh Jac. Rambach.

Mel. HErr JEsu Christ, wahr Mensch und GOtt. 0 IEsu, du 233. O mein Braͤu⸗ tigam, der du aus Lieb am Kreuzesstamm fuͤr mich den Tod gelitten hast, ge⸗ nommen weg der Suͤnden 925

2. Ich komm zu deinem Abendmahl, verderbt durch manchen Suͤndenfall; ich bin krank, unrein, nackt und bloß, blind und arm: 925 mich nicht verstoß!

3. Du bist der Arzt, du bist das Licht, du bist der HErr, dem nichts gebricht; du bist der Brunn der Heiligkeit, du bist das rechte Hochzeitkleid.

4. Darum, HErr JEsu, bitt ich dich, in meiner Schwachheit heile mich: was unrein ist, das mache rein durch deinen hellen Gnadenschein.

5. Erleuchte mein ver⸗

finstert Herz, zuͤnd an die schoͤne Glaubenskerz; mein Armuth in Rei thum verkehr, and meinem Fleische steur und wehr.

6. Auf daß ich dich, du wahres Brod der En⸗ gel, wahrer Mensch und GOtt, mit solcher Ehr⸗ oserbietung nehm, wie dir 214 ruͤhmlich, mir bequem.

7. Losch alle Laster aus in mir/ mein Herz mit Lieb und Glauben zier, und was sonst ist von Tugend mehr, das vflanz in mir zu deiner Ehr.

8. Gieb, was nuͤtz ist ichn Seel und Leib, was chaͤdlich ist, fern von mir treib; komm in mein Herz, laß mich mit dir xereinigr bleiben fuͤr und fuͤr.

9. Hilf, daß durch deiner Mahlzeit Kraft das Bos in mir werd abgeschafft, erlassen alle Suͤndenschuld, erlangt des Vaters Lieb und Huld; öů

10. Vertrieben alle meine Feind, die end und unsi chtbar seind. Den fahr, Vorsatz, den i uͤhr, durch deinen Geii fest mach in mir.

11. Mein Leben, Sitten Sinn und Pflicht nach deinem heilgen Willen richt. Ach laß mich mei⸗ ne Tag in Ruh und Friede christlich bringen zu.

12. Bis daß du mich,

Lebensfuͤrst, zu dir in Hmmel nehꝛnen wirst, daß ich bei dir dort ewiglich an deiner Tafel freue mich.

Jobann rr el 1.