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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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vom heiligen Abendmahl.

trost, mein Sohn, die Schuld ist dir vergeben. Du bist in meinen Tod 51 und du wirst dem, der dich erkauft, von gan⸗ zem Herzen leben.

. Dein ist das Gluͤck der Seligkeit; bewahr es hier im Glauben, und laß durch keine Sicherheit dir deine Krone rauben. Sieh, ich vereine mich mit dir; ich bin der Weinstock, bleib an mir; so wirst du Fruͤchte bringen. Ich helfe dir, ich staͤrke dich, und durch die Liebe gegen mich wird dir der Sieg gelingen.

5. Ja/ HErr/ mein Gluͤck ist dein Gebot; ich will es treu erfuͤllen und bitte dich durch deinen Tod um Kraft zu meinem Willen. Laß mich von nun an wuͤrdig sein, mein ganzes Herz dir, Herr/ zu weihn und deinen Tod zu preisen. Laß mich den Ernst der Heiligung durch eine wahre Besserung mir und der Welt beweisen.

Christian Fürchtegott Gellert.

In eigener Melodie.

23² ö Men JEsu,

hier sind

deine Bruͤder, die Liebe

an einander haͤlt, die haben

num als deine Glieder das Brod zu brechen angestellt, und wollen dein Gedacht⸗ niß preisen, wie du im Nachtmahl hast geheißen.

nung/ Furcht und Lieb und in Gewißheit vor dir stehen, und dieses hohe Werk be⸗ gehen.

3. Wir sprechen dies, das du gesprochen, wir brechen ungesaͤuert Brod, gleichwie du deinen Leib gebrochen, und denken bei an deinen Tod: so laß uns denn fuͤr unsre Suͤnden desselben Kraft in uns em⸗ pfinden.

4. Denn unser Geist will diese Stunde mit Leib und Blut gespeiset sein; drum nehmen wir mit unserm Munde so wohl gesegnet Brod als Wein, damit wir es zum Pfande haben, und unsern schwachen Glau⸗ ben laben.

5. Und weil wir deinen Leib genießen, weil uns dein Blut Genesung giebt so koͤnnen wir gewißlich schließen, daß jeder, der von uns dich liebt, an dir und deinem werthen Leibe in Ewigkeit vereinigt bleibe.

6. Wie wir von einem Brode essen und eins mit einem Leibe sind, so laß uns nimmermehr vergessen, was uns jetzt unter uns verbindt, daß wir uns in⸗ niglich vereinen, daß wir ein Leib in Lieb erscheinen.

7. Ja, liebster IEsu, weil wir leben, so sind und leben wir in dir, weil wir uns einmal dir ergeben,

2. Und darum rufen wir und mit so herzlicher Be⸗ zusammen: Erweck in uns gier die Gaben, welche von gerechten Trieb, daß wir dir fließen, mit deinem durch deines Geistes Flam⸗Leid und Blut genießen. men im Glauben, Hoff⸗

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8 Wir koͤnnen dich auch recht

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