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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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185
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1, Wilrnt

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vom heiligen Abendmahl.

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daß du nicht kriegest boͤsen Lohn

ohn.

7. Er spricht selber: Komnit ihr Armen, laßt mich uͤber euch erharmen; kein Arzt ist dem Starken noth, sein Kunst wird an ihm gar ein Spott.

Haͤttst du dir was konnt erwerben, was duͤrft ich denn fuͤr dich sterben? Dieser Tisch guch dir nicht gilt, so du selber dir hel⸗ fen willt.

9. Glaubst du das von Herzen Grunde, und beken⸗ nest mit dem Munde, so bist du recht wohl geschickt, und die Speise dein Seel erquickt.

10. Die Frucht soll auch nicht ausbleiben: deinen Naͤchsten sollst du lieben, daß er dein genießen kann/ wie dein GOtt an dir hat gethan. Dpr. Martin Luther. Mel. Aus tiefer Noth

244 ich zu 6W 5 Err IEsu 230.5 Christ, du hoͤchstes Gut, du Brunn⸗ guell aller Gnaden: wir kommen, deinen Leib und Blut, wie du uns ha geladen, zu deiner Liebe Herrlichkeit und unsrer Seelen Seligkeit zu essen und zu trinken.

2. OJEsu, mach uns selbst bereit zu diesem ho⸗

en Werke; schenk uns

ein schöͤnes Ehrentleid durch deines Geistes Staͤr⸗ ke. Hilf, daß wir wuͤrdge Gaͤste sein, und werden dir gepflanzet ein zum ewgen Himmelswesen.

3. Bleib du in uns, daß wir in dir 14 bis ans Ende bleiben; laß Suͤnd und Noth uns fuͤr und fuͤr nicht wieder von dir treiben, bis wir durch dei⸗ nes Nachtmahls Kraft zu n Auserwaͤhlten fortgeschafft und ewig selig werden.

Mel. An wasserflüssen Babylon. 23 4 Ich komme, HErr, und suche dich, muͤhselig und beladen. GOtt, mein Er⸗ barmer, wuͤrdge mich des

Wunders deiner Gnaden. Ich liege hier vor deinem Tyton, Sohn GOttes und des Menschen Sohn, mich deiner zu getroͤsten. Ich fuͤhle meiner Suͤnden Muͤh, ich suche Ruh, und sinde sie im Glauben der Erloͤsten.

2. Dich bet ich zuver⸗ sichtlich an, du bist das Heil der Suͤnder; du hast die Handschrift abgethan und wir sind GOttes Kin⸗ der. Ich denk an deines Leidens Macht, und an

stdein Wort: Es ist voll⸗

bracht! Du hast mein Heil verdienet. Du hast fuͤr mich dich dargestellt. GOit war in dir, und hat die Welt in dir mit sich ver⸗ suͤhnet. ö

3. So freue dich, mein Herz, in mir/ er tilget deine Suͤnden/ und laͤßt an seiner Tafel hier dich Gnad um Gnade finden. Du rufst und er erhoͤrt dich schon/ spricht liebreich: Etihn

ro