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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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17⁴ vom heiligen Abendmahl.

3. Es schaut dein hol⸗ der Gnadenblick die Suͤn⸗ den⸗Gruft im Herzen, und zeucht sich dennoch nicht zuruͤck; er sieht auf Christi Schmerzen.

4. Ich oͤffne dir Herz, Seel und Sinn nit bruͤn⸗ stigem Verlangem, dich, meine Ruh und mein Ge⸗ winn, recht freudig zu empfangen.

5. Koͤmm, komm und halt dein Abendmahl mit deinem schwachen Kinde, auf daß dein wundersuͤßer Strahl mich inniglich ent⸗ zuͤnde.

6. Dein Manna schmeckt nach Himmelslust, dein Brunnaquell fleußt ins Le⸗ ben; davon das, was uns nicht bewußt, zu schmecken wird gegeben.

7. Es ist wohl ein ver⸗ borgner Scheatz, doch bringt er Ceist und Leben,(und laͤßt den Sünden keinen Platz), die Andacht zu er⸗ heben.

8. So kehrt GOtt zu der Seelen ein mit allen seinen Guͤtern, und machet seine Kraft gemein den himmlischen Gemuͤthern.

9. Da liegt des Teufels Macht zerstreut, die Welt ist üherwunden; und fuͤhrt des Geißes Freudigkeit die Sündenlust gebunden.

10. GOtt zeigt, was zu erwarten sei auf wenig Krei. zesslunden, wenn wir, von diesen Fessein frei, die Freiheit so gefunden.

11. Da, da verbindt sich Seel und GOtt in recht

vertrauter Liebe; was nicht ist goͤttlich, wird zu Spott vor diesem Himmelstriebe.

12. Wie leicht ist da des Heilands Joch, wie sanft ist seine Buͤrde. Ach, spricht die Seel, daß ich jetzt doch ein Himmels-Buͤrger wuͤrde!

13. Mein GOtt, wann zeuchst du mich zu dir, wann werd ich dahin kommen, daß ich dein Antlitz fuͤr und, fuͤr anschaue mit den From̃en?

14. Ich glaube doch, ich werde sehn das Gut im Freudenhimmel, und dort vor deinem Throne stehn nach diesem Weltgetuͤmmel.

15. Du Geist der Gna⸗ den, steh mir bei, und laß mich ja nicht fallen; mach meinen Gang gewiß und frei, ach leite mich in allen.

16. Ach streite wider mei⸗ nen Feind, so kann und werd ich siegen, und wenn ers gleich aufs aͤrgste meint, kaͤnnst du nicht unterliegen.

17. Drum nimm mein Herz dir gaͤnzlich ein, und staͤrk es aus der Hoͤhe; dann werd ich voͤllig selig sein, wenn ich dich ewig sehe.

L. Mencke.

Mel. O Gott, du frommer GOtt.

Nich wenn ich 216. A nich doch kͤͤnnt in IEsu Liebe sen⸗ ken, und alle Augenblick an IEsu Liebe denken! Mir deucht, ich höre stets, als wenn mir was zuspricht: Vergiß bei Leibe du der Liebe IEsu nicht.

AI H IbAHA WME E IAnhs Ränd R D WII IN M H E Iuchng: N 9 W f I, Wyle 0 1 I I N . duc Vae A/. Mht scutheh, Iu H. MR II Hushn sstsa