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von der Taufe.
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schlecht, du wurdest selbst mein Leben, weil ich an deinem Leibe ward ein Glied, und nun nach dei⸗ ner Art mein Lehen konnte fuͤhren.
7. Doch mußte dies ver⸗ borgen sein, die Schoͤnheit ward verdecket, da man mich also tauchte ein, und unters Kreuz verstecket. Es mußte nun ans Leiden gehn/ bis ich auch kuͤnftig koͤnnte stehn in offenbarer Klarheit.
8. So war es zu dersel⸗ ben Stund, als ich ward aufgenommen in diesen heil⸗
en Gnadenbund und in die Zaht der Frommen. Wie ist es aber nun mit mir? mein Heiland, soll ich jetzo dir nicht gleichfalls angehdren⸗
9. Ach ja! es ist noch dieser Bund mein Siegel im Gewissen, das mich ver⸗ sichert alle Stund, wie du noch seist dah ich t mich zu erhalten, daß ich kann noch stets die Frage stellen an: Bin ich nicht, GOtt, dein eigen? Aie
10. Hast du 1 nicht zu deinem Kind in deinem Sohn erwaͤhlet? Hast du mich nicht von aller Suͤnd in Gnaden losgezaͤhlet? Ist nicht dein Bund ein ewger Bund? Hat solchen nicht dein theurer Mund mit ei⸗ nem Eid versiegelt?
11. Geht mich nicht auch das alles an, was Christts hat erworben? Hat ers nicht mir zu gut gethan? Ist er mir nicht gestorben? J sein Verdienst mir nicht ge⸗ schenkt, da ich im Glauben
und Guͤtes?
12. Drum bleib ich ja dein Eigenthum, das du dir nicht laͤpt nehmen; der Suͤnden Macht wird wie⸗ derum mich nimmermehr beschaͤmen; du willst und kannst den lassen nicht, der guf dich seine Zuversicht von ganzem Herzen setzet.
13. Zwar hab ich guch durch viele Schuld den Gnadenbund zerrissen, bin unwerth worden deiner Huld; doch bin ich nun beflissen, daß durch die Buße dieser Bund befestigt werde, weil der Grund bei dir noch feste stehet.
14. Ich steh im Kampfe wider mich, mein Fleisch und Blut zu zwingen; der Geist kaͤmpft in mür ritter⸗ lich, wenn Luͤste auf mich dringen. Laͤßt mir der Sa⸗ tan keine Ruh, stuͤrmt auch die Welt mit auf mich zu/ so geb ich nicht gewonnen.
15. Denn weil ich nun beofener bin mit deinem Lie⸗
esfeuer, das ganz durch⸗ gluͤhet meinen Sinn: ist mir sehr werth und theuer dein gottlichs Wort, das weiset mir/ wie ich soli fliehen fuͤr und fuͤr, was dir nicht wohl⸗ gefaͤllet. 3
16. Gieb nun, daß deine Lieb in mir stets treihe mein Gemuͤthe, daß ich mich sehne stets nach dir/ und mich vor Sünden huͤte. Du Liebe thust mir viel zu gut; gieb,
ward versenkt in seine Gnad
st. daß ein jeder Tropfen Blut
von deiner Liebe walle.
Chr. Jac. Koitsch. III. Vom
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