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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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15. Hie

bvom Worte Gottes.

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15. Hier ist mein Blut, dasselb annehmen jederzeit

miein armes Leben, soll ichs bei deinem Wort hingeben; ja, HErr/ dein Will gescheh an mir, bring nur dadurch viel Guts herfuͤr.

16. Ich weiß, dein Wort wird endlich siegen, das finstre Reich muß unten liegen; den Sieg wird man in kurzem sehn, sollts auch durch Maͤrtrerblut ge schehn. 14. 17. Ach staͤrke mich doch auch, mein Retter, damit durch alle Donnerwetter mein Zeugniß fest und freu⸗ dig sei; es ist gewagt, GOtt steh mir beil

Johann Jeseph Winckler.

Mel. Es ist das Heil uns kommen her. 203 Miir Men⸗

5 schen sind zu dem, o GOtt, was geist⸗ lich ist, untuͤchtig; dein Wesen, Wille und Gebot

mit Sanftmuth/ Ehre/ Lieb und Freud als GOttes, nicht der Menschen.

4. Hilf, daß der losen Spoͤtter Hauf uns nicht vom Wort abwende; denn ihr Gespoͤtt sammt ihnen drauf mit Schrecken nimmt ein Ende. Gieb du selbst deinem Doͤnner Kraft, da deine vehre in uns haft, auch reichlich hei uns wohne.

5. Oeffn uns die Ohren und das Herz, daß wir das Wort recht faͤssen, in Lieb und Leid, in Freud und Schmerz es aus der Acht nicht lassen; daß wir nicht Hoͤrer nur allein des Wortes, sondern Thaͤter sein, Frucht hundertfaͤltig bringen.

6. Am Weg der Saame wird sofort vom Teufel hingenommen; in Fels und Steinen kann das Wort die Wurtzei nicht bekom⸗

ist viel zu hoch und wich⸗ men; der Sgam, so in die tig. Wir wissen und ver⸗Dornen faͤllt, von Sorg slehens nicht, wo uns dein und Wolllst dieser Welt oͤttlich Wort und Licht verdirbet und ersticket.

en Weg zu dir nicht weiset.

7. Ach hilf, HErr, daß

2. Drum sind vor Zei⸗ wir werden gleich dem gu⸗

ten ausgesandt Propheten, deine Knechte/ daß durch

dieselben wuͤrd bekannt dein heilger Will und Rechte. Zum letzten ist dein ein⸗ 65 Sohn, o Vater, von es Himmels Thron selbst kommen, uns zu lehren.

3. Fuͤr solches Heil sei, HErr, geyreist, laß uns da⸗ bei verbleihen, und gieb uns deinen heilgen Geist, daß wir dem Worte glaͤuben,

ten fruchtbarn Lande, und sein an guten Werken reich in unserm Amt und Stande; viel Fruͤchte bringen in Ge⸗ duld, bewahren deine Lehr und Huld in feinem, gu⸗ tem Herzen.

8. Laß uns so lang wir leben hier, den Weg der Suͤnder meiden; gieb, daß wir halten fest an dir in Anfechtung und Leiden; rott aus die Dornen all⸗

zu⸗