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166 vom Worte Gottes.
das höͤren fleißiglich, und treuelich bewahren, auf daß wir moͤgen fruchtbarlich dein Lob allzeit verklaͤren.
Johann Wegelin.
Mel. Hier legt mein Sinn sich vor dir nieder. 207 Sout ich aus
Furcht vor Menschenkindern des Gei⸗ stes Trieb in mir verhin⸗ dern, und nicht, bei so viel Heuchelschein, ein treuer Zeuge GOttes sein?
2. Sollt ich des Hoͤchsten Wort verschweigen, und nicht dem Hause Jakob zei⸗ gen, wie schaͤndlich sichs vor GOtt verstellt, darum falt⸗ Menschen nicht ge⸗
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3. Sollt ich den falschen Christen heucheln, und der gottlosen Rotte schmeicheln um eine Hand voll zeitlich Korn, und zu entgehn der Menschen Zorn?
4. Sollt ich die Boͤsen
selig preisen, die weder Licht noch Glauben weisen, um derer Gunst und Liebes⸗ wind, die doch nur Feinde GOttes sind? 5. Sollt ich die GOttes Kinder nennen, die weder Gott noch Christum ken⸗ nen die bei der Wahrheit hellem Schein so arg als blinde Heiden sein?
6. Wer sind die denn, die mich verlassen und mich als ein Fegopfer hassen? Wer sind sie, die so zor⸗ niglich ihr Herz verbittern wider mich?
7. Es sind nur Menschen, die mit Suͤnden und losen
Stricken sich verbinden, ein Nichts/ ein Gras/ein schnd⸗ des Heu, ein Dampf, ein leicht geschaͤtzte Spreu.
8. So hoch sie sind in ihren Sinnen, so werden sie doch endlich innen, daß all ihr Thun zur Hoͤllen faͤhrt, und nur auf kurze Zeit hier waͤhrt.
9. Wer bin ich denn, den sie verschmaͤhen? Ists denn auf mich nur der meh Ists GOtt nicht, der mich reden heißt, und treibt mich nicht sein werther Geist? 10. Weß ist das Amt, das ich hier trage? Wer for⸗ derts, daß ichs ihnen sage? Ists nicht des großen GOt⸗ tes Mund, der thut durch mich sich ihnen kund?
11. Ei sollt mein GOtt mich auch nicht schuͤtzen, wenn sie mit Wuͤthen auf mich blitzen? Sollt dessen Huld in aller Pein mir nicht ein suͤßes Labsal sein?
12. Du kennst mich ja, du Menschenhuͤter, daß mirs nicht um die schnoͤden Guͤter zu thun, noch um die Gunst der Welt, die manchen so gefangen haͤlt.
13. Die Liebe Christi, die mich dringet, die ists, die mich im Geiste zwinget, mit Rufen, Locken, Bitten,
Flehn der Menschen See⸗ en nachzugehn.
14. Daruͤber will ich gerne leiden, kein Kreuz noch Spott der Boͤsen mei⸗ den; sei du mir nur bei Hohn und Spott nicht schrecklich, du getreuer GOtt.
15. Hier
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