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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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156
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156 vom Wor

- VEEEEN

te GOttes.

Stecken benimmt mir all

mein Schrecken. 8. Du setzest mich zu Tische, machst, daß ich

mich erfrische, wenn mir

mein Feind viel Schmerzen erweckt in meinem Herzen.

9. Du salbst mein Haupt mit Oele, und fuͤllest meine Seele, die leer und dur⸗ Rig saße, mit vollgeschenk⸗ tem Maaße.

10. Barmherzigkeit und Gutes wird mein Herz gu⸗ tes Muthes, voll Lust, voll Freud und Lachen, so lang ich lebe, machen.

11. Ich will d in Die⸗ ner bleiben, und dein Lob herrlich treiben im Hause, da du wohnest, und Fromm⸗ sein wohl belohnest.

12. Ich will dich hier auf Erden, und dort, da wir dich werden selbst schaun im Himmel droben, hoch vreisen, singn und loben. Paul Gerharbd.

In eigener Melodie.

036SDies sind die 4 90. VD heilgen zehn Gebot, die uns gab unser Erre GOtt durch Mo⸗ sen, seinen Diener treu, boch auf dem Berg Si⸗ nai. Kyrieleis.

2. Ich bin allein dein SOtt und HeErr, kein Gdtter sollst diehaben mehr; du sollst mir ganz ver⸗ trauen dich, von Herzen Grund lieben mich. Kyriel.

3. Du sollst nicht fuͤh⸗ ren zu Unehrn den Namen GOttes, deines HErrn; A sollst nicht yreisen recht

noch gut, ohn was GOtt seibst redt und thut. Kyriel

4. Du sollst heilgen den siebent Tag, daß du und dein Haus ruhen mag; du sollst von deinm Thun las⸗ sen ab, daß GOtt sein Werk in dir hab. Kyrieleis.

5. Du sollst ehrn und gehorsam sein dem Vater und der Mutter dein, und wo dein Hand ihn'n die⸗ nen kann, fo wirst du langs Leben han. Kyrieleis.

6. Du sollst nicht töd⸗ ten noch selhl nicht has⸗ sen, noch selbst raͤchen dich, Geduld haben und sanf⸗ ten Muth, und auch dem Feind thun das Gut. Ky⸗ rieleis.

7. Dein Eh sollst du be⸗ wohren rein, daß auch dein Herz kein andre mein, und halten keusch das Leben dein mit Zucht und Maͤ⸗ ßigkeit fein. Kyrieleis. 8. Du sollst nicht stehlen Geld noch Gut, nicht wu⸗ chern jemands Schweiß und Blut; du sollst auf⸗ thun dein milde Hand den Armen in deinem Land. Kyrielets. 9. Du sollst kein falscher Zeuge sein, nicht luͤgen auf den Naͤchsten dein; sein Unschuld sollst auch ret⸗ ten du, und seine Schand decken zu. Kyrieleis.

10. Du sollst deins Naͤchsten Weib und Haus begehren nicht, noch etwas draus. Du sollst ihm

wuͤnschen alles Gut, wie dir dein Herz selber thut. Kyrieleis.

11. Die

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