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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
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vom heiligen Geiste.

die Macht des boͤsen Gei⸗ stes leider bracht auf ihn und auf uns alle. 4. Wir halten/ HErr/ an unserm Heil, und sind gewiß, daß wir dein Theil in Christo werden bleiben: die wir durch seinen Tod und Blut des Himmels Erb und hoͤchstes Gut zu haben treulich glaͤuben. 5. Und das ist auch ein Gnadenwerk und deines

heilgen Geistes Staͤrk; in

uns ist kein Vermoͤgen. Wie bald wuͤrd unser Glaub und Treu, HErr, wo du uns nicht stuͤndest bei, sich in die Asche legen. 6. Dein Geist haͤlt un⸗ sers Glaubens Licht, wenn alle Welt dawider ficht mit Sturm und vielen Waffen; und wenn auch aöst der Fuͤrst der Welt selbst wider uns sich legt ins Feld, so kann er doch nichts schaffen. ö 7. Wo Gottes Geist ist, da ist Sieg, wo die⸗ ser hilft, da wird der Krieg gewißlich wohl ablaufen. Was ist doch Satans Reich und Stand? Wenn GOt⸗ tes Geist erhebt die Hand/ faͤllt alles uͤbern Haufen. 8. Er reißt der Hoͤllen Band entzwei, er troͤst und macht das Herze frei von allem, was uns kraͤn⸗ ket. Wenn uns das Un⸗ luͤckswetter schreckt, so st ers, der uns schuͤtzt und deckt, viel besser als man denket. 9. Er macht das bittre Kreuze suͤß, ist unser Licht

in Finsterniß, fuͤhrt uns als seine Schafe; haͤlt uͤber uns sein Schild und Wacht, daß seine Heerd in tiefer Nacht mit Ruh und Frieden schlafe.

10. Der Geist, den GOtt vom Himmel giebt, der leitet alles, was ihn liebt, auf wohlgebahnten umnern

Fuß, daß er nicht anders treten muß, als wo man findt den Segen. ö

11. Er uochn geschickt und ruͤstet aus die Diener, die des HErren Haus in diesem Leben bauen; er ziert ihr Herz, Muth und Verstand/ lüßt ihnen, was uns unbekannt, zu unserm Besten schauen.

12. Er oͤffnet unsers Herzens Thor, wenn sie sein Wort in unser Ohr als edlen Samen streuen.

bringt ers fort, und laͤßt es wohl gedeihen. ö 13. Er lehret uns die Furcht des HErrn, liebt Reinigkeit, und wohnet gern in frommen, keuschen Seelen; was niedrig ist, was Tugend ehet, was Buße thut und sich be⸗ kehrt, das pflegt er zu er⸗ waͤhlen. ö

14. Er ist und bleibet stets getreu, und sieht uns auch im Tode bei, wenn alle Ding ahstehen. Er lindert unsre letzte Qual, laͤßt uns hindurch ins Him⸗ mels Saal getrost und froͤhlich gehen.

Er setzt und richtet unsern

Er giebet Kraft demselben Wort, und wenn es faͤllet,

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