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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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143
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vom heiligen Seiste.

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15. O selig, wer in die⸗ ser Welt laͤßt diesem Gaste Haus und Zelt in seiner Seel aufschlagen! Wer ihn aufnimmt in dieser Zeit/ den wird er dort zur ewgen Freud in GOttes Huͤtte tragen.

16. Nun, HErr und Vater aller Guͤt, hoͤr un⸗ sern Wunsch, Len ins Gemiuth uns allen diese Gabe. Gieb deinen Geist, der uns allhier regiere, und dort fuͤr und fuͤr im ewgen Leben labe.

Paul Gerhard.

In eigener Melodie. 172. Err IEsu Christ, dich

zu uns wend, dein heil⸗ gen Geist du zu uns send; mit Huͤlf und Gnad er uns regier, und uns den Weg zur Wahrheit fuͤhr.

2. Thu auf den Mund zum Lobe dein, bereit das Herz zur Andacht fein; den Glauben mehr⸗ staͤr den Verstand, daßf uns dein Nam werd wohl be⸗ kannt.

3. Bis wir singen mit GOttes Heer: Heilig, hei⸗ lig ist GOtt der HErr! und schauen dich von An⸗ gesicht in ewger Freud und selgem Licht.

4. Ehr sei dem Vater und dem Sohn, dem heil⸗ gen Geist in einem Thron; der heiligen Dreifaltigkeit sei Lob und Preis in Ewigkeit! Herzog Wilbelm II.

zu Sachsen-Weimar.

Mel. Durch Adams Fall ist ganz verderbt. 7Ceeuut ist das 7. H rechte Ju⸗ belfest der Kirchen ange⸗ angen, daran ein Glanz sich sehen laͤßt des Geistes, den empfangen der Juͤn⸗ ger Schaar, die offenbar von diesem Himmelsregen Chrnn⸗ ist; dies, o mein Christ, kann Herz und

Muth bewegen.

2. Auf, meine Seel, auf und vernimm, wie doch in allen Gassen gehoret wird die Freudenstimm: Euch ist die Suͤnd er⸗ lassen; nun seid ihr frei, es sind entzwei der Hoͤllen starke Ketten; ein Suͤn⸗ der kann vor jedermann jetzt auf den Schauplatz treten.

3. Nun wird das Evan⸗ gelium auf einem Wun⸗ derwagen des werthen Gei⸗ stes weit herum gefuͤhret und getragen; o welch ein Schatz, der seinen Platz bei frommen Seelen su⸗ chet! wer den nicht nimmt und ihm zustimmt, bleibt ewiglich verfluchet.

A. Hier schauet man des Glaubens Gold, hier wird man frei von Suͤnden; hier laͤßt ein reicher Gnadenhold sich üͤberfluͤssig finden. Hier ist das Brod, das in der Noth kann unsre Seelen laben; hier finden sich fuͤr dich und mich viel tausend schoͤne Gaben.

5. Heut hat der große Himmelsherr Herolde aus⸗

ge⸗