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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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vom heiligen Geiste.

noch Schlimmes findt;

durchkraͤnk, durchreu, ent⸗ HE

suͤndge meine Sinnen, und schaff in mir neu Leben und

eginnen.

5. Mach, daß mein Geist vor dir zerknirscht erschein, in seinen Grund floͤß Weh⸗ und Demuth ein; durch⸗

laͤutre ihn von allen eitelg

Seiten, daß deinem Trieb nichts koͤnne widerstreiten. 6. Magnetentrieb, ent⸗ bam mich von der Erd, amit ich folg, wenn ich beweget werd; vereine mich in dem verstaͤrkten Glau⸗ hen, die Ritterschaft laß keine Feinde rauben. 7. Du goͤttlichs Feur, entzuͤnde mein Gebet, wenn deine Brunst in meiner Brust entsteht; die Andacht laß mein Herz durchdring⸗ lich fuͤhlen, darinnen dir erwecklich singn und spielen. 8. Du Weisheit selbst, du Abgrund ohne End, Vernunft und Kunst ist ohne dich verblendt; gieb mir Verstand und dein ge⸗ lehrtes Wissen, wie Sa⸗ lomon zu bitten sich be⸗ flissen.

9. Im Wort, da sich GOtt hat geoffenbart weißt du allein die recht Auslegungsart; aus dir allein, durch deine Kraft getrieben, hat der Prophet und Juͤnger es geschrieben.

10. Drum, Hlarheit, komm, komm und um⸗

verleih

durch dich allein ihn einen rrn zu nennen.

11. O Licht vom Licht, gieb mir vollkommen Tag, daß IEsus sich in mir ver⸗ klaͤren mag; du Stimm des HErrn, eroͤffne, was verborgen, du Finger, deut

unserm Himmelsbau, und vollbereit, was ich noch niedrig schau; gebrauch mich selbst zum Werkzeug deiner Gnaden, laß, was du wirkst, vollkommenlich gerathen.

13. Der Seele gieb den wahren Schmuck und Zier, hab Lust an ihr und ihrer Sehnbegier, den Balsam kann sie nirgend sonst er⸗ warten; du sanfter West, komm, weh durch meinen Garten.

14. Du Salbungsol, vermehrte Kraft, du Hauch von GOtt, blas ein Geruch und Saft; du suͤßer Hort, laß deine La⸗ bung spuͤren, und all mein Thun zugleich nachdruͤck⸗ lich ruͤhren.

15. Gieb vom Geschmack der Kraͤfte jener Welt, die suͤßer sind als Honig, Wein und Geld; laß die Natur der Gottheit mich genießen, und sich in mir lebendgen Trost ergießen. ö 16. Du Kleinod, sprich

der Seelen freundlich zu,

leuchte mich, sonst tappet man und stoͤßt sich finster⸗ lich; komm, Meister, lehr, GOtt besser zu erkennen,

dein Reich heißt ja nur Friede, Freud und Ruh; zeug, daß ich sei ein Kind und Erb im Himmel, das

und zeig den hellen Mor⸗ en. 12. Werkmeister, hilf an

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