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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
Entstehung
Seite
138
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Mel. HErr JEsu Christ, dich zu uns wend. ls IEsus 167. A Christus, Gottes Sohn, mit seiner leiblichen Person von die⸗ ser Welt abscheiden wolln,

vom heiligen Seiste.

von Galilaͤ, wie reden sie denn unsre Sprach, so gro⸗ ße Ding vorbringen auch?

9. Etliche sprachen: Sie sind voll, sie reden wie die Trunkenbold. Petrus aber,

nen freudig Rechenschaft.

sagt er sein Juͤngern un⸗ verholn:

2. Ich geh zu GOttes Majestaͤt, ihr aber geht nicht aus der Staͤtt, bis euch zuvor himmlische Kraft bestaͤtiget zur Ritterschaft.

3. Die Juͤnger glaͤubten diese Wort, blieben ver⸗ sammelt an einm Ort, eintraͤchtig nach christlicher Weis, mit allem Fleiß.

4. Nach Ostern am funfzigsten Tag, den man den Pfingsttag nennen mag, zehn Tag nach Christi Him⸗ melfahrt, ward ein sehr groß Ding offenbart.

5. Des Morgens um die i

dritte Stund, weil sie

mit großem Braus. 6. Saß auf jeglichem l

sagt ihn'n Wunderthat mit neuen Sprachen ohne Spott. 7. Auf diesen Sturm lief viel Volks zu) und sieh, die Juͤnger redten nu mit neuen Ding, das Herzen ging.

etliche: Die Maͤnner sind

betend zu GOtt davon

bet'⸗von ten aus Herzen Grund, glaͤubten kam der heilige Geist ins die Tauf, Haus, wie ein Sturmwind feligen Lauf.

unter ihn n, gab ihn'n al⸗ halten len rechtschaffnen Sinn, ner ersten

Zungen große Herrscher der vielen sehr zu lebendiger Wind, Stiller aller 8. Derhalben sprachen Glanz Gemuͤth entzuͤndt:

10. Nahm Wort vor sich aus Joels Buch und aus dem Psalter manchen Spruch; redet, daß durch viel Herzen drang, und sie also zu reden zwang:

11. O lieben Bruͤder, rathet zu, wie kommen wir zur rechten Ruh? Wir fin⸗ den bei uns nichts denn Suͤnd, sagt, wer uns denn entbind?

12. Petrus sprach: Bes⸗

sert euer Thun, und glaͤubt an Sohn; den betet an mit Herz und Mund, laßt tau⸗ fen euch auf seinen Bund.

Christum, GoOttes

13. Sie thaͤten, wie hn'n Petrus rieth, kamen ihrem boͤsen Tritt, und empfingen liefen ein gott

14. Ei nun verleih, hei⸗ iger Geist, daß wir uns allermeist nach dei⸗ Kirchen Weis,

von GOttes dir GOtt zu Lob, Dank, Ehr und Preis. M. Weiße.

In eigener Melodie.

1 68 Beunnawen al⸗

ler Guͤter, Gemuͤther.

Schmerzen, dessen und Kerzen mein lehre met⸗

voll GOtteskraft, gab ih⸗

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