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vom Leiden Christi.
das du hast zum Loͤsegeld deinem Vater dargegeben durch der Liebe Wunder⸗ macht, und dadurch du uns das Leben deiner GOttheit wiederbracht. 7. Laß dein Herz mir offen stehen, oͤffne deiner Seiten Thuͤr; da hinein soll mein Herz gehen, wenn ich keine Kraft mehr spuͤr. Wie ein Hirsch in
heraußer spreitet, daß er sich laͤßt so erhöͤhn?
2. Thut ers nicht, uns zu erlangen, zu umhalsen, zu umfangen, unsre Seel zu sich zu ziehn? Frellich ja, er will vom Boͤsen seine Braut hiemit erloͤsen, drum geht naͤher zu ihm hin.
3. Gehet, daß ihr seht die Plagen seiner Haͤnde, die durchschlagen und ans
vollem Springen laß den Kreuz geheftet sein; daß
ausgezehrten Geist hin zu deiner Wunden dringen, daraus Blut und Wasser fleußt.
8. Dieser Balsam muͤsse staͤrken Geist und Seele, Mark und Bein; laß mich neue Kraͤfte merken, dir, o Laͤmmlein, treu zu sein.
ihr seht, mit was fuͤr Wun⸗ den euer Braͤutgam sich verbunden, euch zu retten aus der Pein.
4. Schaut das Leiden seiner Arme, daß es einen Stein erbarmen und ein Stock bewegen sollt. Ist nicht alles so zerrenket, aüs⸗
Zeichne meines Herzens sen Her und gekraͤnket, wie
Pfosten, daß der Wuͤrger mich nicht ruͤhr; laß mich wahre Freiheit kosten, die mich
9. Lamm, du hast dich mie ergeben, dir ergeb ich wieder mich, und verschrei⸗ be mich daneben, dein zu bleiben ewiglich. Du bist nun erhoͤhet worden, Lieb⸗ ster, zeuch mich dir balo nach, daß ich in der En⸗ gel Orden deine Treu be⸗ ingen mag. Freylinghausen.
Mel. Alles ist an GOt⸗ tes Segen.
Mas bedeut 125. W dies, ihr Jungfrauen, daß wir un⸗ ern Braͤutgam mit gestreckten Armen stehn? Daß er beide Haͤnd ausbreitet, und sein Blut
ein Feind es selbst gewollt? 5. O der großen Liebes⸗ flamme, die ihn an des
u der Ruhe fuͤhr. Kreuzes Stamme ausge⸗
syannet stehen macht! Hat
man vormals auch gesehen solches Wunderwerk ge⸗ schehen, GOtt erdacht?
der liebste
6. Dank sei dir fuͤr diese
als
Schmerzen, IEsu Christ, von ganzem Herzen fuͤr die große Mildigkeit. dadurch hast du erworben meine Haͤnde, die verdorben durch die Unbarmherzigkeit.
Denn
7. Gieb, daß ich nicht
muͤde werde, Guts zu thun auf dieser Erde mit den Haͤnden, was ich kann; daß schauen ich deine Leiden preise, und dir wieder Dienst erweise, weil du mir so viel gethan.
8. Daß du mir an mei⸗
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