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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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98 vom Leiden Christi.

mand kann dein heißes Blut ohne Reu anschauen.

7. O selig ist zu jeder Frist, der dieses recht be⸗ denket, wie der HErr der Herrlichkeit wird ins Grab

IEsu du, mein Huͤlf und Ruh, ich bitte dich mit Thraͤnen, hilf, daß

ich mich bis ins Grab nach dir moͤge sehnen. Job. Rist.

Mel. Nun ruhen alle

Wälder. Welt, sieh

115 J. O hier dein Leben am Stamm des Kreuzes schweben, dein Heil sinkt in den Tod. Der große Fuͤrst der Ehren laͤßt willig sich beschweren mit Sch laͤ⸗ gen, Hohn und großemsd Spott.

2. Tritt her und schau mit Fleiße, sein Leib. ganz mit Sehweiße d es Blutes uͤberfuͤllt. Aus sei⸗ nem edlen Herzen vor un⸗ erschoͤpften Schmerzen ein Seufzer nach dem andern quillt.

3. Wer hat dich so ge⸗(6 schlagen, mein Heil, und dich mit Plagen so uͤbel zugericht? Du bis. ja nicht ein Suͤnder, wie wir und unsre Kinder; von Misse⸗ 51 weißt du nicht.

4. Ich ich und meine Suͤnden, die sich wie Koͤrn⸗ lein finden des Sandes an dem Meer, die haben dir erreget das Elend, das dich schlaͤget, und das betrbte Marterheer.

5. Ich bins, ich sollte

buͤßen/ an Haͤnden und an Fuͤßen gebunden in der Hoͤll; die Geißeln und die Banden und was du aus⸗ gestanden, das hat verdie⸗ 25 meine Seel.

6. Du nimmst auf dei⸗ nen Ruͤcken die Lasten, die mich druͤcken, viel schwerer als ein Stein; du wirst ein Fluch, dagegen verehrst du mir den Segen, dein Schmerzen muß mein Lab⸗ sal sein.

7. Du setzest dich zum Buͤrgen, ja laͤssest dich gar wuͤrgen fuͤr mich und meine Schuld. Mir laͤssest du dich kroͤnen mit Dornen, die

dich hoͤhnen, und leidest alles mit Geduld.

8. Du springst ins To⸗ des Rachen, mich frei und los zu machen von solchem Ungeheur; mein Sterben nimmst du abe, vergraͤbst es in dem Grabe: o un⸗ erhoͤrtes Liebesfeur!

9. Ich bin, mein Heil, verbunden all Augenblick und Stunden dir uͤberhoch

und fehr. Was Leib und

Seel vermögen/ das soll ich billig legen ellzeit an deinen Dienst und Ehr.

10. Nun, ich kann nicht viel geben in diesem armen Leben, eins aber will ich thun: es soll dein Tod und Leiden, bis Leih und Seele scheiden, mir stets in mei nem Herzen ruhn.

11. Ich wills vor Augen setzen, mich stets daran er⸗ 1et. ich sei auch, wo ich

ei; es soll mir sein ein Spiegel der Unschuld an ein

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