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E. a.
vom Leiden Christi.
21. Nach dem, als nun der Abend kam, Joseph, der Fromme,/ JEsum nahm vom Kreuz, ihn zu begra⸗ ben. Dazu auch Nikode⸗ mus kam, viel Aloes und Myrrhen nahm, damit sie IEsum haben gewickelt in ein Leinwand rein; da war ein Grab in einem Stein in einem Felsen neue, darein sie IEsum legten schon, ein Stein auch druͤber ward ge— than, und gingen hin mit Treue.
22. Die Juden fuͤhrten noch ein Klag, bewahr⸗
tens Grab; am dritten Tag IEsus stand auf
mit Gwalte, auf daß er uns ja froͤmmer maͤcht, und mit ihm in sein Reiche braͤcht aus der suͤndlichen Gstalte. Darum wir sol⸗ len froͤhlich sein, daß un⸗ ser Seligmacher fein, Chri⸗ stus, bat uͤberwunden fuͤr uns der Suͤnden große Noth, dazu die Hoͤlle und den Tod, und auch den Teufel bunden.
23. So laßt uns nun ihm dankbar sein, daß er fuͤr uns leidt solche ein, nach seinem Willen eben; auch laßt uns sein der Suͤnden feind, weil uns Gotts Wort so helle scheint, Tag und Nacht danach Urebenz die Lieb erzeigen jeder⸗ mann, wie Christus hat an uns gethan, mit seinm Leiden und Sterben. O
Menschenkind, betracht das 6. ter sagen? Du bisi auch so
recht, wie GOttes Zorn
die Suͤnde schlaͤgt; thu dich davor bewahren. Sebald Heyd.
Mel. Alles ist an GOt⸗ tes Segen.
110. O so hast du
nun dein Leben fuͤr das meine hin⸗ 0 egeben, IEsu, meine reud und Ruh, bist du nun fuͤr mich gestorben, und hast mir das Hein 3 du verwundte Liebe d
2. Freilich ja, du bist ge⸗ storben, daß du mir das Heil erworben, liegest so elende todt. Nicht ein Athem ist zu spuͤren, nicht ein Glied kannst du mehr ruͤhren. Ach der unerhoͤr⸗ ten Noth!
3. Deine Lippen sind verblichen, und dein Geist von dir gewichen, alle Kraͤfte sind verzehrt; alle Rosen deiner Wangen sind verwelket und vergangen, alle Schoͤnheit ist verheert.
4. Dein erfreulich An⸗ gesichte ist nun worden ganz zunichte, deine Stirn ist un⸗ gestalt. Ja dein Augen, mei⸗ ne Sonnen, sind verloschen und zerronnen, alles ist ver⸗ stalt und kalt.
5. Ach wo werd ich
euer finden, mich hin⸗ fuͤhro anzuzuͤnden in der ewgen Liebes⸗Brunst? Wenn dein Augen,‚ o mein Leben, keine Funken von sich geben, ist all unser Thun umsonst.
6. Ach was soll ich wei⸗
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