vom Leiden Christi.
schaͤmen, auch sein Kreuz auf sich zu nehmen.
15. Wer nur der Welt⸗ lust hier begehrt, der ist, o IEsu, dein nicht werth; Kreuz ist der Christen Zei⸗ chen. Am Kreuze wurden wir erloͤst, drum wer das Kreuze von sich stoͤßt, von dem muß Christus weichen. Singen, springen, dem Weltleben sich ergeben, stolz hergehen kann mit Christi Kreuz nicht stehen.
16. O Christe, gieb mir deinen Sinn, daß ich, wie du, nun auch forthin das Weltgetuͤmmel meide, daß ich, JEsu, mein GOtt und HErr, dir aͤhnlich werde mehr und mehr, ein wenia mit dir leide; daß mich, wenn ich hier mitleide, dort die Freude auch erquicke, und einst dir entgegen ruͤcke.
Heinrich Georg Neuß.
In eigener Melodie.
LammGoOt⸗ 108.0 tes unschul⸗ dig am Stamm des Kreuzes geschlachtet, allzeit erfun⸗ den duldig, wiewohl du warst verachtet; all Suͤnd hast du getragen, sonst muͤß⸗ ten wir verzagen. Erbarm dich unser, o IEsu.
2. O Lamm Gottes unschuldig am Stamm des Kreuzes geschlachtet, allzeit erfunden duldig, wiewohl du warst verachtet; all Suͤnd hast du getragen, sonst muͤßten wir verzagen. Erbarm dich unser, o IEsu.
3. O Lamm GᷣOttes un⸗
schuldig am Stamm des ů
Kreuzes geschlachtet, all⸗ zeit erfunden duldig, wie⸗ wohl du warst verachtet; all Suͤnd hast du getragen, sonst muͤßten wir verzagen. Gieb uns deinen Frieden, o IEsu. Nicolaus Declus.
In eigener Klelodie. Mensch, be⸗ 109. O wein dein Suͤnde groß, darum Chri⸗ stus seins Vaters Schooß dußert und kam auf Erden. Von einer Jungfrau rein und zart fuͤr uns er hier Der ward, er wollt er Mittler werden. Den Todten er das Leben gab, und legt dabei all Krank⸗ heit ab, bis sich die Zeit herdrange, daß er fuͤr uns geopfert wuͤrd, trug un⸗ srer Suͤnden schwere Buͤrd wohl an dem Kreuze laͤnge.
2. Denn als das Fest der Juden kam, IEsus sein Juͤnger zu sich nahm, gar bald thaͤt er ihn'n sagen: Des Menschen Sohn ver⸗ rathen wird, ans Kreuz geschlagen und erwuͤrgt wohl auf der Juden Tagen. In Simons Fraue kam, viel kostlichs Wasser zu ihr nahm, thats uͤbern HErren gießen. Et⸗ lich der Juͤnger murrten bald, JIEsus die Fraue ar nicht schalt, das thaͤt Judam verdrießen.
3. Zum Hohenpriester er sich fuͤgt, den HErren zu verrathen luͤgt, nahm dreißig Pfennig bhende. Bald IEsus mit sein Juͤn⸗
gern kam, und aß mit ihn'n das
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