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vom Leiden Christi.
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speiet dir ins Angesicht, man schlaͤget dich mit Grimme; die Rotte treibt mit dir ihr Spiel, sie legt auf dich der Schmach sehr viel, sie giebt dich uͤm und uͤmme. Was man nur kann hier erdenken, dich zu kraͤn⸗ ken und zu quaͤlen, an deß keinem muß es fehlen.
8. Zu mehrer Pein und groͤßerm Hohn befiehlt man, eine Dornenkron dir auf dein Haupt zu ziehen. Man giebt ein Rohr in deine Hand, zum Klerd ein pur⸗ purroth Gewand, man spricht mit Spott und Knieen: Gluͤck zu, o du Fuͤrst der Ehren, laß jetzt ödren dich ein wenig, o du feiner Juden⸗Koͤnig!
9. Du mußt die schwere Kreuzeslast, die Last, die aller Welt verhaßt, selbst auf dem Ruͤcken tragen; du wirst gleich einem Boͤ⸗ sewicht mit zween Möͤr⸗ dern hingericht, und an das Kreuz geschlagen. Christe, dein Weh ist ohnmaͤßig; Gall und Essig wird da⸗ neben dir in deinem Durst gegeben.
10. Dies alles nimmst du, HErr, auf dich, daß du davon befreiest mich, o fel ich d Erbarmen. Wie soll ich doch gnug dankbar sein fuͤr dies dein Leiden, Tod und Pein, die du traͤgst fuͤr mich Armen? Ach ich will mich und mein Leben nun ergeben dir zu eigen, und mein Herz ganz zu dir neigen.
11. Ach hilf doch, daß
mein Lebelang ich dir von Herzen Lob und Dank fuͤr solche Gnad erweise; daß ich in meinem Lebensrest an dir stets hange hart und fest, und deine Wun⸗ der preise. Gieb mir, nach dir mich zu sehnen, und mit Thraͤnen meine Suͤn⸗ den in dein Leiden einzu⸗ winden.
12. Gieb mir, o HErr, auf meiner Bahn dein Lei⸗ den stets zu schauen an, den Gang danach zu rich⸗ ten. Wie du den Himmel und die Welt zu gute mir hintangestellt, 0 laß michs auch vernichten; daß mich ewig weder Freuden, we⸗ der Leiden von dir trenne, und mich nur den Deinen nenne.
13. Du traͤgest Elend, Kreuz und Schmach, wie sollt ich mir denn Wohl⸗ gemach auf dieser Erden suchen. Sollt ich hier wuͤnschen Gunst und Ehr, da du, mein Haupt, mein GOtt und HErr, ertraͤgest Schmach und Fluchen? O nein, laͤßt mein Haupt und Koͤnig sich so wenig allhier achten, was sollt ich nach Ehren trachten?
14. Der Koͤnig traͤgt die Dornenkron, sollt ich, sein Knecht, denn bessern Lohn, als wie mein Herr erwar⸗ ten? Sollt ich mir wuͤn⸗ schen frohe Zeit, da selbst der HErr der Herrlichkeit vor Angst Blut schwitzt im Garten? Ach nein, wer sein Knecht will werden, muß auf Erden sich ohi
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