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bvom Leiden Christi.
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ler Welt, des Herrschers in dem Himmelszelt, dich gruͤßt mein Herz mit Freu⸗ den. Mein Herze, wie dir wohl bewußt, hat seine groößt und höchste Lust an dir und deinem Leiden. Ach wie bezwang und drang dich doch dein edle Lieb, ins bittre Joch der Schmerzen dich zu geben, da du dich neigtest in den Tod, zu retten aus der Todesnoth mich und mein armes Leben.
2. O Tod, du fremder Erdengast, wie warst du so ein herbe Last dem al⸗ lersuͤßsten Herzen. Dich hat ein Weib der Welt gebracht, und machst dem, der die Welt gemacht, so unerhoͤrte Schmerzen. Du meines Herzens Herz und Sinn, du brichst und faͤllst und stirbst dahin, wollst mir ein Wort ge⸗ waͤhren: Ergreif mein Her und schleuß es ein in di und deiner Liebe Schrein; mehr will ich nicht begehren.
3. Mein Herz ist kalt, hart und bethoͤrt von al⸗ lem, was zur Welt gehdrt, fragt nur nach eitlen Sa⸗ chen; drum, Her ens: Her⸗ 6 bitt ich dich, du wollest dies mein Herz und mich warm, weich und sauber machen. Laß deine Flamm und starke Glut durch all mein Herze, Geist und Muth mit allen Kraͤften dringen. Laß deine Lieb und Freundlichkeit zur Ge⸗ genlieb, Herr/ jederzeit mich armen Suͤnder bringen.
4. Erweitre dich, mach alles voll, sei meine Rose, riech mir wohl, bring Herz und Herz zusammen. Ent⸗ zuͤnde mich durch dich, und laß mein Herz ohn End und alle Maaß in deiner Liebe flammen. Wer dieses hat, wie wohl ist dem. In dir beruhn, ist angenehm. Ach, niemand kanns 9155 sagen. Wer dich recht liebt, ergiebt sich frei, in deiner Lieb und fuͤßen Treu auch wohl den Tod zu tragen.
5. Ich ruf aus aller Her⸗ zens-Macht dich, Herz, in dem mein Herze wacht, ach laß dich doch errufen. Komm, beug und neige dich zu mir an meines Herzens arme Thuͤr, und zeuch mich auf die Stufen der Andacht und der Freu⸗ digkeit; gieb, daß mein Herz in Lieb und Leid dein eigen sei und bleibe, daß dir es dien an allem Ort und dir zu Ehren immerfort all seine Zeit vertreibe.
6. O Herzens⸗Ros, o chünste Blum, ach wie so kostlich ist dein Ruhm, du bist nicht auszupreisen. Eroͤffne dich, laß deinen Saft und des Geruchs er⸗ hoͤhte Kraft mein Herz und Seele speisen. Dein Herz, HErr IEsu, ist verwundt: ach tritt zu mir in meinen Bund, und gieb mir dei⸗ nen Orden; verwund auch mich/ 0 suͤßes Heil, und triff mein Herz mit deinem Pfeil, wie du verwundet worden.
7. Nimm mein Herz/ o
mein
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