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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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vom Leiden Christi.

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ben, so wird mir nichts/ nichts meine Krone rau⸗ ben, so werd ich dort, von Herrlichkeit umgeben, einst ewig lehen.

18. Ja, wenn ich stets der Tugend Pfad. im Glauben kaͤmpf/ Glauben wach und bete,d so ist mein Heil schon so

ewiß erstrebet, als JEsus ebet.

19. Lockt boͤse Lust mein

Herz mit ihrem Reize, so b9812 mich dein Wort, as Wort vom Kreuze; und werd ich matt im Laufe uter Werke, so sei mirs Staͤrke.

20. Seh ich dein Kreuz den Klugen dieser Erden ein Aergerniß und eine Thorheit werden, so 0en doch mir/ trotz alles frechen Spottes, die Weisheit GOttes.

21. GoOtt, eile nicht, sie raͤchend zu zerschmet⸗ tern, erbarme dich, wenn einer von den Spoͤttern sich spaͤt bekehrt und dich/ den er geschmaͤhet, um Gnade flehet.

22. Wenn endlich, HErr⸗ mich meine Suͤnden kraͤn⸗ ken, so laß dein Kreuz mir wieder Ruhe, went dein Neend⸗ dies sei, wenn ich den Tod einst leide, mir Fried und Freude.

Christian Fürchtegott Gellert.

Mel. Uun freut euch, lieben Christen gmein. 8 8. I danke dir fuͤrsi

Vdeinen Tod, HErr IEsu, und die

Schmerzen, die du in dei⸗ ner letzten Noth empfandsi in deinem Herzen: laß die Verdienste solcher Pein ein Labsal meiner Seelen sein, wenn mir die Augen 12.

Ich danke dir fuͤr dane Huld, die du mir hast erzeiget, da du mit Zah⸗ lung meiner Schuld dein Haupt zu mir geneiget. Ach neig dich auch zu mir, mein GOtt, wenn ich ge⸗ rath in Todesnoth, daß ich Genade spuͤre.

3. Laß meine Seel in deiner Gunst aus ihrem Leibe scheiden, auf daß an mir nicht sei umsonst dein theuerwerthes Leiden. Nimm sie hinauf zur selben Frist, wo du ihr liebster IEsus bist, und laß mich ewig leben. Joh. Angelus.

Mel. Es woll uns GOtt genädig sein. 89.

Ii gruͤße dich, Hdu froͤmmster Mann, der herzlich gern vergiebet. Wie schmerzlich weh wird dir gethan, wir wird dein Leib betruͤbet! Es gruͤßet dich mein gan⸗ n Geist, du meines Hei ands Seite, du edler Quell, aus welchem fleußt das Blut, das so viel Leute von ihren Suͤnden waͤschet.

2. Ich mach, HeErr JEsu, mich zu dir/ ach halt mirs Vinn gute, und laß mich suchen Trost bei dir in deiner Wunden Blute. Du werthe Wunde, sei ge⸗ gruͤßt, du weites Thor der

Gna⸗