vom Leiden Christi.
3. Welch hochheiliges Geschaͤfte! sinn ich ihm nach, so zagen meine Kraͤfte, mein Herz er⸗ bebt; ich seh und ich empfin⸗ de den Fluch der Suͤnde.
4. Gott ist gerecht, ein Raͤcher alles Boͤsen: GOtt ist die Lieb und laͤßt die Welt erloͤsen: dies kann mein Geist mit Schrecken und Entzuͤcken am Kreuz erblicken.
5. Es schlaͤgt den Stolz und mein Verdienst dar⸗ nieder. Es stuͤrzt mich tief,
und es erhebt mich wieder: lehrt mich mein Gluͤck macht mich aus GOttes Fe 60 GOttes Freunde
O HErr, mein Heil, an dehen Blut ich glaube, ich liege hier vor dir ge⸗ buͤckt im Staube, verliere mich, mit dankendem Ge⸗ guͤthe, in deine Guͤte.
7. Sie uͤbersteigt die menschlichen Gedanken; allein, sollt ich darum im
lauben wanken? Ich bin ein Mensch; darf der sich unterwinden, GOtt zu er⸗ gruͤnden?
8. Das Groͤßt in GOtt ist Gnad und Lieb erwei⸗ sen; uns kommt es zu, sie demuthsvoll zu preisen, zu sehn, wie hoch, wenn GOtt uns Gnad erzeiget, die Gnade steiget.
9. Laß deinen Geist mich stets, mein Heiland, leh⸗ ren, dein goͤttlich Kreuz im Glauben zu verehren, daß
ich getreu in dem Beruf
der Liebe mich christlich uͤbe. 10. Das Gute thun, das
wundervoll
Boͤse fliehn und meiden, HErr, diese Pflicht lehrt mich dein heilig Leiden. Kann ich zugleich das Boͤse mir erlauben, und an dich glauben?
11. Da du dich selbn fuͤr mich dahin gegeben, wie koͤnnt ich noch nach meinem Willen leben, und nicht vielmehr, weil ich dir angehoͤre, zu deiner Ehre? 12. Ich sollte nicht, wenn Leidem dieser Erden, wenn Kreuz mich trifft, gelaßnes Herzens werden, da du so viel fuͤr uns, die wirs ver⸗ schuldet, liebreich erduldet?
13. Fuͤr welche du dein
Leben selbst gelassen, wie könnt ich sie, sie meine Bruͤder hassen, und nicht wie du, wenn sie mich un⸗ tertreten, fuͤr sie noch beten?
14. Ich will nicht—6— mit gleichem Haß vergel ten, wenn man mich schit nicht raͤchend wiederschel⸗ ten; du Heiliger, du Herr, und Haupt der Glieder schaltst auch nicht wieder
15. Ein reines Hert⸗ gleich deinem edlen Herzen, dies ist der Dank fuͤr dei nes Kreuzes Schmerzen: und GOtt giebt uns die Kraft in deinem Namen, dir nachzuahmen.
16. Unendlich Gluͤck! du littest uns zu Gute. Ich bin versoͤhnt in deinem theuren Blute. Du hast mein Heil, da du fuͤr mich gestorben, am Kreuz er⸗ worben.
17. So bin ich denn schon selig hier im Glau⸗
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