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vom Leiden Christi.
Gnaden, daraus sich Blut und Wasser gießt, und da all unserm Schaden kann abgeholfen werden.
3. Du riechst mir suͤßer als der Wein, und heilst das Gift der Schlangen; du floͤßest mir das Leben ein, und stillst des Dursts Verlangen. Eroͤffne dich, du liebe Wund, und laß mein 32010 trinken; ists moͤglich, laß mich gar zu Grund in dir gehn und versinken, so werd ich mich recht laben.
4. Mein Mund streckt sich mit aller Kraft, damit er dich beruͤhre, und ich den theuern Lebenssaft in Mark und Beinen spuͤre. Ach wie so suͤße bist du doch, HErr JEsu, meinem Herzen; wer dich recht liebt/ dem wird das Joch der bit⸗ tern Todesschmerzen gleich als wie lauter Zucker.
5. Verbirge mich, und schleuß mich ein in deiner Seiten Hoͤhle; hier laß mich still und sicher sein, hier waͤrme meine Seele. Wann mich der kalte Tod befaͤllt, und wann der hoͤll⸗ sche Leue nach mir und meinem Geiste stellt, so laß in deiner Treue mich dann fein ruhig bleiben.
Paul Gerhard.
In eigener Mlelodie. 90 Ichᷓ lebe nun
8. nicht mehr, denn Christus ist mein Le⸗ ben, und meine Lieb ist gar mit ihm ans Kreuz gegeben. Es wisse nun
die ganze Welt, daß mir
nichts mehr an ihr gefaͤllt,
weil meine Lieb gekreu⸗ zigt ist.
2. Es herrscht in mir kein Feur der luͤsternden Begierden, mein Herze brennt auch nicht nach Pracht und eitlen Zierden. Es kann kein Reichthum, Geld und Gut verblen⸗ den meinen Sinn und Muth, weil meine Lieb gekreuzigt ist.
3. Ich habe keine Lust an den geschaffnen Din⸗ ach mir kann, was zeit⸗ ich ist, nicht eine Freude vringen. Des Fleisches Schoͤnheit und ihr Ruhm scheint mir wie eine blasse Blum, weil meine Lieb W E in
4. Es darf sich nun nicht mehr die Welt um mich bemuͤhen, sie wird mein Herze nicht zu ihrer Liebe ziehen. Ich lieb und kuͤß auch in dem Tod den suͤßen IEsum, meinen GOtt, weil meine Lieb gekreuzigt ist. J. Angelus.
Mel. Christus, der uns selig macht.
00 TEsu, deine Pas⸗ 91. J sion will ich jetzt bedenken; wollest mir vom Himmelsthron Geist und Andacht schenken. In dem Bild jetzund erschein, IEsu, meinem Herzen, wie du, unser Heil zu sein, littest alle Schmerzen.
2. Meine Seele sehen mach deine Angst und Bande/
deine Speichel, Schlaͤg
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