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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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vom Leiden Christi.

nicht sein Blut mit Hohn? Der am ꝛc. ö

1. Der am Kreuz ist meine Liebe: schweig, Ge⸗ wissen, niemand mahnt. GOtt preist seine Liebes⸗ triebe, wenn mir von der Handschrift ahnt. Schau, wie mein Hals⸗Buͤrge zahlt, GOttes Biut hat sie durchmalt. Der am ꝛc.

5. Der am Kreuz ist mei⸗ ne Liebe, drum, Tyranne, foltre, stoß; Hunger, Blo⸗ ße, Henkershiebe, nichts maͤcht mich von IEsu los; nicht Gewalt, nicht Gold, nicht Ruhm, Engel nicht, kein Fuͤrstenthum. Der ain Kreuz ꝛc. ö ö v. Der am Kreuz ist meine Llebe, komm, Tod, komm, mein bester Freund; wenn ich wie ein Staub zerstiebe, wird mein JEsus mir ver⸗ kiint; da, da schau ich GOt⸗ tes Lamm, meiner See⸗ len Braͤutigam. Der am Kreuz ist meine Liebe, weil ich mich im Glauben uͤbe.

Mel. Nun laßt uns den

seinem Angesicht laß mich nicht kommen ins Gericht; sein ganzes Leiden, Kreuz und Pein, das wolle meine Staͤrke sein.

4. O JEsu Christ, er⸗ hoͤre mich, nimm und ver⸗ birg mich ganz in dich; laß mich in deine Wunden ein, daß ich vorm Feind kann sicher sein.

5. Ruf mir in meiner letzten Noth, und setz mich neben dich, mein GOtt, daß ich mit deinen Heilgen alln moͤg ewiglich dein Lob erschaͤlln. Jobann Angelus.

Mel. Es ist gewißlich an der Seit. 76*(Err JEsu, 76. B deine Angst und Pein und dein betruͤb⸗ tes Leiden laß mir vor Augen allzeit sein, die Suͤnde zu vermeiden. Laß mich an deine große Noth und deinen herben bittern Tod, dieweil ich lebe, denken. 2. Laß deiner Seelen Hoͤllenqual, dein blutge⸗ ronnen Schwitzen und

Leid begraben.

7 Wie Seele Chri⸗ 7. Diüheilge mich, sein Geist verzuͤcke mich in sich; sein Leichnam, der fuͤr mich verwundt, der mach mir Leid und Seel gesund.

2. Das Wasser, welches auf den Stoß des Speers

aus seiner Seiten floß, das liebster Heiland,

iei mein Bad, und all sein

uͤbrig Elend allzumal, dar⸗ in do mußtest sitzen, mir oftermalen fallen ein, und eine starke Warnung sein vor mehrern Missethaten. 3. Die Wunden alle, die du hast, hab ich dir helfen schlagen, auch mei⸗ ne große Suͤndenlast dir auferlegt zu tragen: ach d, schone mein; laß diese Schuld

lut erquicke mir Herz, vergessen sein, laß Gnad vor Recht ergehen. ö 4. Du hast verlassen dei⸗

Sinn und Muth. 3. Der Schweiß von

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