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Geistliche und liebliche Lieder : welche der Geist des Glaubens durch D. Martin Luthern, Johann Heermann, Paul Gerhard und andere seine Werkzeuge in den vorigen und jetzigen Zeiten gedichtet, und die bisher in Kirchen und Schulen der Königl. Preuß. und Churfl. Brandenb. Lande bekannt ... nebst einigen Gebeten von Johann Porst
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Dach, das mich bedeckt, wenn ich im Regen stehe.

16. Du bist mein Gar⸗ ten, da ich mich in stiller Lust ergoͤtze; mein liebstes Bluͤmlein, welches ich dar⸗ ein zur Zierde setze; mein Roͤschen in dem Kreuzes⸗ Thal, da ich mit Dornen ohne Zahl den schweren Gang verletze.

17. Du bist mein Trost im Herzeleid, mein Lust⸗ spiel, wenn ich lache; wein Tagewerk, das mich erfreut/ mein Denken, wenn ich wache; im Schlaf mein Traum und suͤße Ruh, miein Vorhang, den ich immerzu mir um mein Bettchen mache.

18. Was soll ich, Schoͤn⸗ ster, wohl von dir noch weiter sagen koͤnnen? Ich will dich meine Liebsbegier, mein einig Alles nennen; denn was ich will, das bist da mir; ach laß mein Herze für und fuͤr von deiner Liebe brennen.

Joh. Christian Lange.

In eigener Melodie. 3a Pein Vater, 63 5 M zeuge mich, dein Kind, nach deinem Bilde, und schaffe selbst in mir die neue Kreatur: laß mich doch guͤtig sein, auch heilig, weis und milde, durch deiner Gnaden Kraft/ wie du bist von Natur.

2. Mein Licht, erleuchte mich, laß deiner Gnaden Strahlen mir dringen in mein Herz, vertreib die Finsterniß; ich fall und

irre sonst zu allzu vielen Malen, ja werd ich nicht er⸗ leucht, verderb ich ganz gewiß.

3. Mein Weg zum Va⸗ terland, ach oͤffne mir die Pforte, die mich ins Liebe⸗ Reich im Glauben uͤber⸗ bringt: du weißt ja, daß dein Knecht an einem wuͤ⸗ sten Orte schon lang genug gewohnt, und nur nach Freiheit ringt.

4. O Wahrheit, heilge mich in aller deiner Wahr⸗ heit, und bringe meinen Sinn zur rechten Lauter⸗ keit; vertreib den Luͤgen geist durch deines Wortes Klarheit, und mache mich recht fest in allem Kampf und Streit.

5. Mein Leben, leb in mir, und laß mich in dir leben; ich bin ja ohne dich zum Guten gaͤnzlich todt. Du bist das Lebensbrod, das einzig Nahrung geben kann meinem matten Geist in aller Hungersnoth.

6. Mein Laͤmmlein, still und fromm, rein, heilig und unschuldig, ach wirke doch in mir den sanften Laͤmmleins⸗Sinn, so werd ich auch wie du im Leiden recht geduldig, und lasse mich zum Kreuz gar willig fuͤhren hin.

7. Mein Meister, lehre mich den Vater wohl zu kennen, weil ohne dich, o Licht, ich GOtt, das Licht, nicht seh; ach unterweise mich, ihn Abba recht zu nen⸗ nen, daß alle mein Gebet in rechter Brunst gescheh.

3* 8. Mein