50 von dem Ramen
und den Aemtern
vöͤllig frei, daß es nur dir ergeben sei, durch den es kann genesen.
6. Du bist mein Leben, deine Kraft soll mich allein regieren: dein Geist, der alles in mir schafft, kann Leib und Seele ruͤhren, daßt ich voll Geist und Le⸗ en bin; mein IEsu, laß
nch nun forthin das Leben icht verlieren.
7. Du bist mein suͤßes
zimmelsbrod, des Vaters
oͤchste Gabe, damit ich nich in Hungersnoth als einer Staͤrkung labe. O Brod, das Kraft und Le⸗ ben giebt, gieb, daß ich, was der Welt beliebt, nie⸗ mals zur Nahrung habe.
8. Du bist mein Trank, und deine Frucht ist mei⸗ ner Kehle suͤße; wer von dir trinkt, derselbe sucht, daß er dich stets genieße. O Quell, nach der mein Herze schreit, gieb, daß der Strom der Suͤßigkeit sich ganz in mir ergieße.
9. Du bist mein aller⸗ schͤͤnstes Kleid, mein Zier⸗ ath, mein Geschmeide; du schmuͤckst mich mit Ge⸗ rechtigkeit gleich als mit reiner Seide. Ach gieb, daß ich die schnoͤde Pracht, damit die Welt sich herr⸗ lich macht, als einen Un⸗ flath meide.
10. Du bist mein Schloß und sichres Haus, da ich in Freiheit sitze; da treibet mich kein Feind heraus, da
icht mich keine Hitze. Ach
5 mich, liebstes JEsulein, allzeit in dir erfunden sein,
daß deine Huld mich schuͤtze.
11. Du bist mein treuer Seelenhirt, und selber auch die Weide; du hast mich, da ich war verirrt, geholt mit großer Freude. Ach nimm dein Schaͤflein nun in Acht, damit es weder List noch Macht von dei⸗ ner Heerde scheide.
12. Du bist mein holder Braͤutigam, dich will ich stets umfassen; mein Hoher⸗ priester und mein Lamm, das sich hat schlachten las⸗ sen; mein Koͤnig, der mich ganz besitzt, der mich mit sei⸗ ner Allmacht schuͤtzt, wenn mich viel Feinde hassen.
13. Du bist mein aus⸗ erkorner Freund, der mir mein Herz beweget; mein Bruder, der es treulich meint, die Mutter, die mich pfleget; mein Arzt, wenn ich verwundet bin, niein Balsam, meine Waͤrterin, die mich in Schwachheit traͤget.
14. Du bist mein starker Held im Streit, mein Pan⸗ zer, Schild und Bogen. mein Troͤster in der Trau⸗ rigkeit, mein Schiff in Was⸗ serwogen, mein Anker, wenn ein Sturm entsteht, mein sichrer Kompas und Magnet, der mich noch nie betrogen.
15. Du bist mein Leit⸗ stern und mein Licht, wenn ich im Finstern gehe; mein Reichthum, wenn es mir gebricht, im Tiefen meine Hoͤhe; mein Zucker, wenn es bitter schmeckt, mein festes
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