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Episteln„Evangelia und Vorlesungen
an dene
n Festen,
welche, wenn sie nicht auf Sonntage fallen, an dem naͤchstfolgenden gefeyert werden.
Am Seste der Darstellung JEsu im Tempel, oder der Reinigung Maria.
Die Epistel desselben Sonntags; oder, Malach. Cap.3, v. I. bis s5.
iehe, ich will meinen engel
senden, der vor mir her den
weg bereiten soll: und bald wird kommen zu seinem tempel der HErr, den ihr suchet/ und der engel des bundes, deß ihr begehret. Siehe er koͤmmt, spricht der HErr Zebaoth. Wer wird aber den tag seiner zukunft erleiden moͤgen? Und wer wird bestehen, wenn er wird erscheinen? Denn er ist wie das feuer eines goldschmiedes, und wie die seife der waͤscher. Er wird sitzen und schmelzen, und das sil⸗ ber reinigen; Er wird die kinder Levi reinigen und laͤutern, wie gold und suͤber. Denn werden sie dem HErrn speis⸗opfer bringen in gerechtigkeit, und wird dem HErrn wolgefallen das speis⸗ opfer Juda und Jerusalem, wie vorhin, und vor langen jahren. Und ich will zu euch kommen, und euch strafen, und will ein schneller zeuge seyn wider die zauberer, ehebrecher und meineidigen: und wider die, so gewalt und unrecht thun den tageloͤhnern, witwen
Evangelium, Luc. Cap. 2, v. 22. bis 40.
Dadisetageihrerreinigungnach
dem gesetze Mosis kamen, brachten Maria und Joseph das kind FEsum gen Jerusalem, auf daß sie ihn darstelleten dem HErrn, (wie denn geschrieben stehet in dem gesetze des HErrn: allerley maͤnn⸗ lein, das zum ersten die mutter bricht, soll dem HErrn geheiliget heissen) und daß sie gaͤben das opfer, nach dem gesaget ist in dem gesetze des HErrn, ein paar tur⸗ tel⸗tauben, oder zwo junge tau⸗ ben. Und siehe, ein mensch war zu Jerusalem, mit namen Si⸗ meon, und derselbige mensch war fromm und gottesfuͤrchtig, und wartete auf den trost Israel; und der heilige Geist war in ihm. Und ihm war eine antwort worden von dem heiligen Geiste, er sollte den tod nicht sehen, er haͤtte denn zu⸗
und kam aus anregen des geistes in den tempel. Und da die eltern das kind JEsum in den tempel brach⸗ ten, daß sie fuͤr ihn thaͤten, wie man pfleget nach dem gesetze; da nahm er ihn auf seine arme, und lobete GOtt, und sprach: HErr, nun laͤssest du deinen diener im frieden fahren, wie du gesaget hast; denn meine augen haben deinen heiland gesehen, welchen du berei⸗
und waisen; und den itn tet hast vor allen voͤlkern: ein licht
druͤcken, und mich nicht fuͤrchten, spricht der HErr Zebaoth.
iu erleuchten die heiden, und zum preise deines volkes Israel. ah
vor den Christ des HErrn gesehen;
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Vorm. 1
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