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Hannoversches Kirchen-Gesangbuch : nebst einem Anhange, Gebetbuche und den Episteln ;
(Zum Besten des Calenberg-Grubenhagenschen Waisen-Instituts)
Entstehung
Seite
83
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nebst den Festlichen Vorlesungen.

Dad i Am 27. Sonntage nach dem

ng Feste der Breyeinigkeit. Ne Epistel,

I petr. Cap. 3, v. 3. bis.

n D Wiset das auf das erste, daß nA i in den lezten tagen kommen IElgen werden spoͤtter, die nach ihren ei⸗

genen luͤsten Ren, und sagen: geht Wo ist die verheissung seiner zu⸗

hen kunft? denn nachdem die vater I 1. entschlafen sind, bleibet es alles, I in wie es vom anfange der ereatur 10 l gewesen ist. Aber muhtwillens sh wollen sie nicht wissen, daß der e himmel vor jeiten auch war, dazu Sie erde aus wasser, und im wasser il bestanden durch GOttes wort; Duntlofeleid zu der zeit die welt „Aichse durch dieselbigen mit der sünd⸗ Heltfluht verderbet. Also auch der Mihl Ei ush himmel jetzund, und die erde schil ir Wwerden durch sein wort gesparet, unuhdaß sie zum feuer behalten werden a— gottiosen Weuß Hen. aanl dendammniß der gottlosen menschen. nintt Eines aber sey euch unverhalten, l busihr lieben, daß ein tag vor dem Vunl Whetto Errn ist, wie tausend jahr, und Mnitausend jahr wie ein tag. Der HErr u uich swerteucht nicht die verheissung, wie % altes etliche fuͤr einen verzug achten: hDicht sondern er hat geduld mit uns, und n Wetllhtwill nicht, daß jemand verlohren 1 ellwerde, sondern daß sich jedermann u nur busse kehre. Es wird aber des 41½%Errn tag kommen als ein dieb

amin der nacht, in welchem die him⸗ uhmel zergehen werden mit grossem Inihkrachen: die elemente aber wer⸗ 0% slden vor hitze lerschmelten, und die 11— And und 9⸗ Rerhr⸗ die + sind, werden verbrennen. So nun KX. as alles soll zergehen, wie sollet hlihr denn geschickt seyn mit heili⸗

1 Uht

ngem wandel und gottseligem we⸗ hen? daß ihr warket und eilet zu 0% sder iukunft des kages des HErrn,

ein welchem die himmel vom feuer siergehen, und die elemente vor hitze zerschmelzen werden.

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warten aber eines neuen him— mels, und einer neuen erden, nach seiner verheissung, in welchen ge⸗ rechtigkeit wohnet. Darum,/ meine lieben, dieweil ihr darauf warten sollet; so thut fleiß, daß ihr vor ihm unbefleckt und unstraͤflich im frieden erfunden werdet. Evangelium,

Matth. Cap. 26, v. I. bis 1z. JEsus sprach zu seinen jün⸗ — gern: Das himmelreich wird gleich seyn zehen jungfrauen, die ihre lampen nahmen, und gien⸗ gen aus dem braͤutigam entge⸗ gen: aber fuͤnfe unter ihnen wa⸗ ren thoͤricht, und fünfe waren klug. Die thoͤrichten nahmen ihre lampen, aber sie nahmen nicht oͤl mit sich; die klugen aber nahmen oͤl in ihren gefaͤssen, sammt ihren lampen. Da nun der braͤutigam verzog, wurden sie alle schlaͤfrig, und entschliefen. Zur mitternacht aber ward ein geschrey: Siehe, der braͤutigam koͤmmt, gehet aus ihm entgegen. Da stunden diese ijungfrauen alle auf, und schmuͤck⸗ ten ihre lampen: die thoͤrichten aber sprachen zu den klugen: Ge⸗ bet uns von eurem oͤle, denn un⸗ sere lampen verloͤschen. Da ant⸗ worteten die klugen und sprachen: Nicht also, auf daß nicht uns und euch gebreche: gehet aber hin zu den kraͤmern, und kaufet fuͤr euch selbst. Und da sie hingiengen zu kaufen, kam der braͤutigam, und welche bereit waren, giengen mit ihm hinein zur hochzeit, und die thuͤr ward verschlossen. Zulezt kamen auch die anderen jungfrau⸗ en, und L HErr, HErr, thue uns auf. Er antwortete aber und sprach: Warlich ich sage euch, ich kenne euer nicht. Dar⸗ um wachet, denn ihr wisset weder tag noch stunde, in welcher des menschen sohn. wird.