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Hannoversches Kirchen-Gesangbuch : nebst einem Anhange, Gebetbuche und den Episteln ;
(Zum Besten des Calenberg-Grubenhagenschen Waisen-Instituts)
Entstehung
Seite
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Anhang.

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diesen tag erhalten. Noch fuͤr und fuͤr Laß uͤber mir Dein segnend auge walten.

2. Wer schenkt uns leben, gluͤck und ruh? Wer giebt uns kraft zur pflicht? nur du Schaffst wollen und vollbringen. Wird dein ge⸗ deihn Uns nicht erfreun, So kann uns nichts gelingen.

g. Du schufst, und du regierst die welt Nach deinem rath, wie dirs gefaͤllt. Du lenkst der men⸗ schen herzen. Sey auch mein licht, Und laß mich nicht, Gott, deine huld verscherzen

4. Dein wort lehrt, wie ich wan⸗ deln soll. Ich folg ihm auch; doch fuͤhl' ich wohl Die schwachheit meiner seele. Ach! Gott der huld! chwachheit sehle. Wenn ich aus

wachheit fehle.

8. Verstand und herz is fehler⸗ haft. Bald fehlt mir licht; bald fehlt mir kraft, Mich weislich zu regieren. Drum bitt ich dich, Laß, Hoͤchster, mich Stets deine weis⸗ heit fuͤhren.

0. Herr, dessen huld uns ewig liebt! Laß mich beim segen, den sie giebt, Auf dich, den geber schauen. Selbst, wenn du schlaͤgst, Und kreuz auflegst, Laß dir mich sest vertrauen.

. Gieb, daß ich meine lebens⸗ zeit, Nur dir mit ganzem ernst geweiht, In deiner furcht vollbringe, Bis ich einst dir Dort 0 und fuͤr Loh, preis und ehre

inge.

Mel. Aus Schn nin n. 41 wingt, heilige 1025. S gedanken, Euch von der erde los! Gott, frey von allen schranken, Ist unaussprech⸗ lich groß. Kommt, menschen, und lobsingt Vor seinem angesichte! Gott wohnt in einem lichte, Zu dem kein auge dringt. 2. Kein sinn kann ihn erreichen

Kein endlicher verßand. Wer darf sich ihm vergleichen? Wer hat ihn ganz erkannt? Macht euch von ihm kein bild! Wer kann den hoͤchsten sehen; Ob er gleich alle hoͤhen Und jede tief' erfuͤllt?

3. Die sonn' in hoher ferne Mag stralenreicher gluͤhn! Glaͤnzt hel⸗ ler noch, ihr sterne! Was seyd ihr gegen ihn? Mit aller eurer pracht Seyd ihr im schoͤnsten lichte Vor seinem angesichte Doch dunkler, als die nacht.

4. Du bist des weltbaus mei⸗ ster, Der deinen ruhm erhoͤht; Der vater aller geister, Voll macht und majestaͤt. Du schufest, Gott, auch mich, Um selig einst zu leben. Mein herz sey dir er⸗ geben! Mein leben preise dieh!

5. Im geiste bet? ihn, seele, und in der wahrheit an. Lieb' ich des herrn befehle, Wie selig bin ich dann! Er hat unsterblich⸗ keit, Und seligkeit und leben: Das alles wird er geben Dem, der sich ganz ihm weiht.

Mel. Es is das heil 110 DSch 24 enn ich, o oͤ⸗ 1026. W pfer, deine macht, Die weisheit deiner wege, Die liebe, die fuͤr alles wacht, Anhetend uͤberlege: So weiß ich, von bewundrung voll, Nicht, wie ich dich erheben soll; Mein Gott! mein Herr! mein Vater! 2. Mein auge sieht, wohin es biickt, Die wunder deiner werke. Der himmel, prachtig ausge⸗ schmuͤckt, Preist dich, du Gott der staͤrke! Wer hat die sonn? an ihm erhoͤht? Wer kleidet sie mit majestaͤt? Wer ruft dem heer der sterne? ö 3. Wer mißt dem winde seinen lauf? Wer heißt die himmel regnen? Wer schließt den schooß

der erden auf, Mit vorrath uns *A2 zn