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Anhang.
N in gefahr, Der stifter meines wohlergehns, Und der erhoͤrer WN meines flehns. ö . Vergaß schon deiner oft dein kind, Doch bliebst du vaͤterlich gesinnt, Und nahmst, bereut' ich meine schuld, Mich wieder auf in deine huld.*0
8. Unzaͤhlbar sind und taͤglich neu Die proben deiner vater⸗ treu. Dir rinnt, o Gott, der gern erfreut, Die zaͤhre meiner dankbarkeit. ö
9. Nimm, da ichs nicht ver⸗ gelten kann, Das opfer meines dankes an. Mein leben müsse zeuge seyn, Ich sey erkenntlich, ich sev dein.
Mel. O Gott des. und ꝛc. 10 ir, Gott, dir wi 1023. Diih röbuich sm gen, Dir, dessen freude wohlthun ist. Dir will ich dank und ehre brin⸗ gen, Dir, der du gut und freund⸗ lich bist. Ja, Gott, du bist ganz lieb' und treu. Gieb, daß mein herz ganz freude sey.
2. Dich preisen aller engel hee⸗ re; Dir singt der ganze himmel dank. Dir, Herrscher, brausen wind und meere; Ihr brausen ist dein lobgesang. Die ganze schoͤ⸗ pfung ruft dir zu: Wo ist ein sol⸗ cher gott, wie du?
3. Du, unser Gott, bist hoch zu loben; Denn nichts gleicht dei⸗ ner mildigkeit. Du, hoher Schoͤ⸗ pfer/ blickst von oben Auf der ge⸗ schoͤpfe duͤrftigkeit. Kein wurm kriecht unbemerkt dahin. Du siehst, du naͤhrst, du schuͤtzest ihn.
4. Du hast, o Vater, mein ge⸗ muͤthe Durch manche wohlthat
schon erfreut. O gieb mir auch nach deiner guͤte, Noch—99
schenk; die dankbarkeit. Le les, Gott, was in mir—— 1466
ruͤhmen, daß du gnaͤdig bist.
5. Wer schuf die seelꝰ und ihre kraͤfte, Gedaͤchtniß, willen und ver⸗ stand? Wer seguet mein beruft, geschaͤffte? Wer staͤrkt die arbeit⸗ same hand? Wer schenket mirden edlen freund, Der treu mit mir im kummer weint?
6. Wer wog so weislich meine leiden Mir nach dem maaß des glaubens zu? Wer wechselte si bald mit freuden? Wer gah in ihnen trost und ruh? Wers h⸗ te mich vor der gefahr, Dit un⸗ gesehn mir nahe war?
7. Wer fristet meine lebenstg⸗ ge? Wer schmuͤckt und kroͤnet si mit heil? Thuts nicht mein gott! drum seele, sage: Gott, epih bleibest du mein theil! Vongan⸗ zem herzen liebst du mich. Von ganzem herzen preisß ich dich.
*8, Wie kann ich deine treu vergelten? Ich bin zu schwach zu dieser pflicht. Das lob aus mil lionen welten Erreicht, Gott, ih⸗ re groͤße nicht. Mein waͤrmfter dank ist viel zu klein, Ein wür⸗ dig opfer dir zu seyn.
9. Dir will ich ferner auch ber⸗ trauen; Denn stets hast du mir wohlgethan. Ich will auf dich mit glauben schauen; Schau mich mit vaterblicken an. So geh ich ruhig durch die zeit, Und froͤhlich in die
ewigkeit. Mel. In dich habich gehoffet/Herr.
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Herr, der du mich so vaͤterlich Bis diesen
*) Von den deiden Melodien des Gesanges: Wer nur den lieben gott laͤßt walten ꝛc. ist die neue bey den Gesaͤngen zu gebrau⸗ chen, bey denen als Melodie daruͤber gesetzt ist: O Gott des bimmels und der erden; die alte aber, wo daruͤber als Melo⸗ die gesetzt ist: Wer nur den lieben gott laͤfft walten.
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