er er ihrer dunklen Ecke. Sie lehnte an der Wand und wartete, bis die
daß Finsternis hereingebrochen war.
uch Ein dumpfer Haß gegen Michael erfüllte sie. Zwar war sie sich nicht völlig klar, wessen sie ihn bezichtigen sollte. Aber sie fühlte,
sich daß in ihm mehr zu verdammen war als gedankenlose Freude an
ren: einem sinnlosen Dasein. Andere wären vielleicht von dieser Gier
nach Leben nicht geschändet worden. Aber Michaels Wille zum Leben war böse. Schmutz haftete an ihm, eine Menge von Ver-
sich dãchtigendem und Erniedrigendem.
icht Ruth stöhnte laut. Michael wandte sich hastig um. Aber keine ren. Erklärung erfolgte aus dem Zwielicht. Ruth hatte sich dichter arte an die Wand gedrängt und fühlte deren kühle Härte an den die bloßen Armen.
atur Erst als der Raum in völliger Dunkelheit lag, begann sie sich zu eben entkleiden.
elber,
Jan hatte seinem alten Schützling Martha geholfen, das Bündel
„
— kertig zu packen, womit sie ihre Reise anzutreten hatte. Nun xre lag es fertig auf den Brettern des Fußbodens. Es war ein be ordentlich gepacktes und mit starken Stricken verschnürtes ehen Bündel.
clich— Jan wollte gehen. Aber die Furcht vor dem Abschied lähmie ihn.
hi Martha hatte wahrgenommen, wie Jan immer stiller und nach- . 6 denklicher geworden war. Sie pemühte sich, ihn zu sich selber zu
„ Pringen.
—„Meinst du, daß ich leichtsinnig ward“ fragte sie.
Ue„Leichtsinnig!“ wiederholte er. plõtzlich erriet er, was sie meinte. 2 Dennoch aber nicht geneigt, es auszusprechen, murmelte er:„Aus r welchem Grunde?“ uhl.„Weil ich Gepäck mit mir nehme, als ginge ich auf eine wirk- liche Reise.“
m„Warum solltest du nicht—“ Er vermochte die Redensart kaum über die Lippen zu bringen. ch n„Warum sollte ich nicht!“ Martha sah ihn von der Seite an, wäh-
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