Martha kniete an Gertruds rechter Seite und wartete, bis der Arzt aus dem Amtsraum des Betriebsleiters zurückgekehrt war.
Einige von der Belegschaft hatten sich, der Gefahr trotzend, an der Tür versammelt und lugten heimlich nach den menschlichen Trümmern, die, auf Lumpen gebettet, im Vorraum lagen. Martha tastete vorsichtig nach Gertruds Händen. Durch das Glasdach fiel die Nachmittagssonne ein und verklärte das bleiche Gesicht der Verunglückten. i Gertrud sprach auf einmal. Sie redete zu Abwesenden, vielleicht zu lange Verstorbenen. Sie nannte Namen, die niemand unter den Anwesenden kannte. Dann brach sie in ein lautes Klagen aus. Ihr Geschrei wurde immer lauter. Es durchdrang den gesamten Werk- stättentrakt. Menschen, die arbeiteten, mußten in ihrem Werk innehalten. Den strengen Vorschriften trotzend, verließen sie ihren Platz an den Maschinen. Sie drängten anderen nach, die auf der Schwelle zum Vorraum standen. Sie murmelten, um nicht schweigen zu müssen, zusammenhanglose Worte. Ihre Wangen waren weiß vor Mit- leid und Entsetzen.
Gertrud versank in Fieberphantasien. In ihrer Finbildung war jemand eingetreten, auf den sie lange gewartet hatte. Seine bloße Gegenwart tat wohl.
Gertruds Stöhnen verstummte. Die verkrampften Hände lösten sich und berührten kraftlos und mit nach oben gekehrten Hand- flächen den Fußboden.
Der Arzt verließ das Zimmer des Amtsleiters. Eilig suchte er den Ausgang zu gewinnen. Da verstellten ihm Martha und Jan den Weg.
Der Doktor wartete die Frage gar nicht ab, sondern erklärte kurz, daß eine Operation nicht in Frage käme. Der Betriebsleiter habe jede Diskussion abgelehnt.
„Was ist sonst zu tun?“ fragte Jan.„Will der Betriebsleiter sie in diesem Zustand liegen lassen?“
Der Arzt sah Jan in die Augen. Sein Gesichtsausdruck besagte, was sein Mund niemals ausgesprochen hätte. Die Person war er- ledigt. Ihr Nutzeffekt für die Wehrindustrie hatte zu bestehen
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