daß jede Unternehmung vorbereitet werden muß? Glaubst du nicht, daß alles seine Zeit hat?“
Wolf lächelte unerschüttert.„Dann ist es noch zu früh, mich mit der Belegschaft zusammenzubringen.“ Er wandte sich zum Gehen. „Wenn du und die anderen die Zeit für gekommen erachten, wer- den wir uns ohne Mähe verständigen.“
Er neigte grüßend den Kopf und entfernte sich Schritt für Schritt.
Jan und seine Freunde sahen Wolf langsam in den Abend gehen. Die Straße war schon leer. Die meisten Arbeiter der Werkstatt hatten schon längst das Judentor passiert.
Uber den Wipfeln hingen dünne Nebelfetzen. Aus der Christen- stadt kamen mild gedämpft und rein die alle Dämonen der Dämmerung besiegenden Klänge des Angelusläutens.
Wolk schritt ohne Eile in das tiefer hereinbrechende Dunkel. Er blickte nicht rechts, nicht links. Kein einziges Mal wandte er sich um. Der immer dichter sich zusammenballende Nebel schluckte ihn auf.
„Glaubst du, daß er es ernst meint?“ wandte sich Imre mit halb spöttischem, halb ungläubigem Gesicht an Simon. „Ohne Zweifel“, versicherte dieser.„Er wird niemals zugeben, daß sein Programm auf dem Vorhandensein bestimmter Voraus- setzungen beruht. Er wird auch nicht zugeben, daß die Erfüllung seiner Forderung ohne einen gewissen Gemütszustand der Be- teiligten unmöglich ist. Zu verzweifelten Aktionen lassen sich nur Menschen überreden, die sich selber nichts mehr vom Leben ver- sprechen. All dies übersicht er. Im Grunde ist er derselbe Fana- tiker wie Luria. Er ist rechthaberisch, hochmütig und unbelehr- bar, als wäre er einer von den Orthodoxen.“
„Mag sein“, sagte Jan verloren.„Daran erkennt man die Ortho-
doxen, daß sie unbelehrbar sind. Zuweilen aber belehren sie die Welt.“
Ollenb Mdehe Satt wa har. Ab bertru lgern Stat d grund 8 sal her nackten und A Sie lg üinen ſt bertru nen M⸗ H war die Fre en Uk Oh berm
lunn in he
einan 6


