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und unvergeßliche Abende lang hatte er sich mit diesen guten Freunden unterhalten! NMiemals hatte er so gute Einfälle gehabt wie hier.
Während er dies alles erwähnte, wanderte sein Blick im Kreise umher. Und mit einer Stimme, die einen neuen Unterton hatte, fügte er hinzu, daß er seine Freunde niemals verlassen würde. Was immer geschah, was immer bevorstand, er blieb mit seinen Freunden verbunden.
Die Tröstung, die von Knüpfers Worten ausging, teilte sich allen Anwesenden mit und erfüllte sie mit einer beinahe seligmachen- den Gewißheit.
Aber als es Zeit zum Abschiednehmen war, fühlte man nichts als die alte, doppelt starke und quãlende Furcht.
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Gegen Morgen wurde Michael von einem heftigen Schrei Ruths geweckt. Sie war verstört und bebte.
Sie hatte— so erzählte sie— geträumt, auf der Liste gestanden zu haben. Sie hatte sich aufgemacht, auf den Bahnhof zu gehen, die- sen Bahnhof in BR., den sie einmal gesehen hatte, als sie vom Westen her angekommen war.
Und sie ging die Straße, an die sie sich noch deutlich erinnerte, zwischen Wiesen, Feldern und einem Stück Laubwald.
Da sah sie andere die gleiche Straße gehen. Keiner von ihnen kümmerte sich um den anderen. Ruth beschleunigte ihren Schritt, um sich ihnen anzuschließßen. Aber alle diese Gestalten, wenngleich aufrecht und mit den Bewegungen Schreitender, hatten friedliche und verschlossene Gesichter. Sie gingen nicht wie aus eigenem Antrieb, sondern von einem inneren Mechanismus bewegt. Immer mehr solcher Personen gingen Ruths Straße. Sie kamen nicht nur aus der Judenstadt, sondern auch aus den benachbarten Lagern. Ihr Gang war gleichmäßig und stetig, ihre Mienen un- verändert.
Michael duldete nicht, daß Ruth zu Ende erzählte. Er geriet in Zorn.
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