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Als Priester im Konzentrationslager : meine Erlebnisse in Dachau / Pfarrer Leopold Arthofer
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veröffentlichen azetkameraden ewesenen Lan­eiermark, dem nd mißhandel­u, Er hat trotz Papiermangels einer der ihm acht. Nicht aus glichkeit treuer das Osterpaket so wie ich Gefahren Briefe er nach meiner he" und meiner r mich kürzlich öge den Bericht hen wir!" sagte

Humor und ein nes Tages wäre

sehe Dich noch

und

ten Lebensmitteln geschickt hat, ist mir alles von diesen Leuten gestohlen worden. Nun habe ich in den Hosen­taschen noch etwas Brot, ein Stückerl Speck, Seife und Zahnbürstel einen Löffel. Das ist der Rest meines Vermögens. Wenn das so weitergeht und ich nicht bald auf einen besseren Block komme, gehe ich zu­grunde!" So elend warst Du wohl im Leben noch nie

gewesen.

An diesem Tage schlug ich im Kameradenkreis Alarm und wir versuchten alles, um Dich aus diesem Zigeuner­kral und Läuseparadies zu retten. Es gelang, und Du sagtest bei unserem nächsten Zusammentreffen: ,, Gott­lob, nun bin ich doch wieder ungezieferfrei und ein Mensch!" Das alles, alles ist nun vorbei.

Daß wir uns niemals vergessen werden, daß wir im gemeinsamen tiefsten Leid zusammengewachsen sind und uns beim ersten Wiedersehen in der Freiheit in die Arme fielen, dies alles ist selbstverständlich, denn wir sind im Kazet ja Freunde fürs Leben geworden. Und so war es auch selbstverständlich, daß Du alles getan hast, meinen Bericht zum Buch werden zu lassen. ,, Selbst­verständlich", sage ich. Aber ,, Vergelt's Gott!" sag' ich auch. Und sicherlich nicht ich allein.

Dein Leopold.

chen und sagen: mehr! Weißt Du, ekigsten Zigen­we, sondern die it tut mir weher mir, wenn ich Strohsack mit Wort Deutsch , stehen. Was ich kann, ist immer

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