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möglichst linkischen Verneigung:„ Danke sehr, Herr Buchhalter!"
Drei Jahre war ich in der Gewürzmühle; es arbeiteten hier Häftlinge verschiedener Nationen zusammen. Eine Reihe von ihnen starb in dieser Zeit, aber ich kann mich nicht erinnern, daß jemals einer die Gesetze der Kameradschaft gebrochen hätte. Düster steht diese Fabrik in meiner Erinnerung und doch umrankt von einer eigenen, wehmütigen Poesie. Sie liegt in dem einen Worte: Kamerad.
Zum Abschluß dieses Kapitels noch eine kleine launige und doch tragische Episode:
In der Nähe unseres Arbeitsplatzes auf der Plantage ragten einige neue, mehrstöckige Wohnhäuser für SSFamilien.
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Von dort zogen an Schultagen die Kinder auf demselben Wege nach Dachau , auf dem wir unserer Arbeitsstätte zustrebten. Sie kümmerten sich gewöhnlich nicht um die Kolonne der 1400 Kazetler, die in Fünferreihen mit ihren Holzschuhen auf der Granitstraße dröhnend einhermarschierten. Nur das Söhnchen des im Lager berüchtigten SS - Hauptscharführers Tr... bildete hier eine Ausnahme. Darum bleibt es uns auch unvergeßlich. Es war ein kleines, dickes Kerlchen mit einem echten Maxund- Moritz- Gesicht, struppigem Haar, verschlagenen Äuglein, etwa sieben oder acht Jahre alt.
Über seine Schulerfolge sind wir nicht informiert, auch nicht über seinen Taufnamen, falls es einen solchen besaẞ; wir können aber alle bezeugen, daß es frech war wie eine Wanze.
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Wenn der Bub uns auf seinem Schulwege entgegenschlenderte, blieb er gerne am Straßenrande stehen und ließ die ganze lange Kolonne an sich vorbeidefilieren. Die Hände hatte er dabei in den Hosentaschen, die Zunge streckte er aber so weit heraus, als irgendwie möglich war. Ein bezauberndes Idyll des Dritten Reiches . In dieser schönen Haltung hielt er heldenhaft so lange aus, bis
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