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Als Priester im Konzentrationslager : meine Erlebnisse in Dachau / Pfarrer Leopold Arthofer
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dung" gedulden, die in der Woche einige Male nach Ende des Abendappells, meist im Freien, stattfand und von Revier beg einem Rapportführer geleitet wurde. Auf das Kommando lassen, Fehl ,, Arztmeldungen heraus!" traten alle, die sich krank vierkapos E fühlten und den Mut hatten, sich auch eventuell Grob mung Öster heiten und Mißhandlungen zuzuziehen, in einer Reihe an bestand die Jeder von ihnen mußte in Anwesenheit eines Häftlings- feigen und pflegers dem Rapport- oder Lagerführer sagen, was ihm stäblich zu Das Häftl Unter Hofmann entwickelte sich dann folgendes Ge- abteilung, spräch:

fehle.

,, Was fehlt dir?"

strahlungsa

Abteilung

,, Herr Lagerführer, ich habe seit einigen Tagen sehr gen, in d. starke Bauchschmerzen. Ich fürchte Blinddarmentzün Geleitet wa dung wenig in ,, Ach was, Blinddarmentzündung! Hast dich halt an der ärztliche Lagerkost überfressen

"

abtreten!"

,, Herr Lagerführer--"

Arzten, die

bracht hatt

,, Halte die Fresse, Hund!" Ein Fußtritt, der Mann lieg opferungsv am Boden.

,, Nächster! Was hast du für Schmerzen?"

mit welcher

einem pol

wollte von

,, Herr Lagerführer, ich habe eine Bauchoperation hinter Decknamer mir. Da ist mir bei der Arbeit die Wunde wieder auf gebrochen."

,, Bist du ein Deutscher?"

,, Nein, Pole."

, Von welchem Block?"

دو

,, Block 28."

,, Also ein polnischer Pfaffe! Um dich ist nicht schade, wenn du verreckst. Verschwinde, oder

,, Nächster!"

wußten, wi schätzte.

zeigte man in denen

hauptsächl fieren, wie Hiftlinge:

nicht zur S selber

gef

Hanger un unter auch Ich selbe

,, Herr Lagerführer, ich habe Fieber und Kopfschmer­

zen."

,, Deutscher?"

,, Jawohl!"

,, Der kann ins Revier gehen!"

So ging es weiter. Nur die wenigsten durften sich in

ich selber

Priester) ich nicht

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