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Als Priester im Konzentrationslager : meine Erlebnisse in Dachau / Pfarrer Leopold Arthofer
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er als den pol­h in einer Stube sprach; keiner

st hier im Elend eren würde,

lötzlich drei SS­en: ,, Alle Deut­

auf der Lager­sen alle bereit­

Folge dieses uns

eder suchte seine Handtuch, Schuh­

h haben durfte,

r Türe brüllten

icht und fieberte Habe unglück

--

- endlich Lagerstraße,

restlos abliefern, alle Breviere, Rosenkränze, Anhängsel und wie dieses Zeugs sonst noch heißt. Nur ihr könnt euch mit diesen Dingen noch unterhalten. Der Block Nr. 26 wird ein eigenes Gitter bekommen, damit niemand hereinkommt, der nicht befugt ist. Außerdem werden die Kapellenfenster zugenagelt und auf der Seite von Block Nr. 28 mit Kalk undurchsichtig gemacht, damit die Polak­ken nicht mehr hineinglotzen können. Von heute an wer­den sie zu schwererer Arbeit herangezogen werden. Ver­Und euch rate ich, jeden Kontakt mit Block Nr. 28 abzubrechen, sonst werdet ihr eure Wunder er­leben. Abtreten!"

standen?-

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Nur mit Trauer erinnere ich mich jener Stunde, die unsere Gemeinschaft so brutal zerriẞ. Mit Schrecken ver­nahmen wir, daß die SS für Block 28 einen der rohesten Blockältesten des Lagers, Fritz Becher, bestimmt und ihm den Auftrag gegeben hatte, seinem Sadismus keine Zügel anzulegen. Er wußte diese Weisung getreulich zu erfüllen. Arme Polen, was habt ihr denn verbrochen?

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Befehl Heinrich Himmlers oder dessen Meisters, der sich ,, rühmen" durfte, niemals Noblesse gekannt zu haben?

gte Lagerführer Wir konnten nicht hinter die blutige Kulisse schauen.

verlesen."-

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Von den deutschen Geistlichen ist im Lager ein Drittel gestorben, von den polnischen Priestern mehr als die

alle möglichen Hälfte. Das war die Auswirkung dieser ,, Sonderbehand­

port in ein an­Kloster? Entlas­

lung".

Erst im letzten Jahre unseres Kazetdaseins konnten die überlebenden polnischen Kollegen es wagen, doch ins­

die Wirklichkeit geheim und verborgen auf ihren Stuben Gottesdienste zu

Wirksamkeit tritt Pfarrer von den erdet in Zukunft en aber kommen

eistlichen allein

mal zu betreten.

feiern.

Im Krankenrevier

Die Arztmeldung. Wurde ein Häftling krank, so war es

Den Polen wird ihm verboten, ohneweiters ins Krankenrevier zu gehen, u keiner Messe sich laut Lagerordnung bis zur sogenannten ,, Arztmel­

am sich dort ärztlich untersuchen zu lassen. Er mußte

en sie sofort und

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