Druckschrift 
Als Priester im Konzentrationslager : meine Erlebnisse in Dachau / Pfarrer Leopold Arthofer
Entstehung
Seite
52
Einzelbild herunterladen
  

LE

auch zu ihrem eigenen Gottesdienst und waren gerne Gäste bei unseren religiösen Feierlichkeiten, Pastor Niemöller, der heldenhafte Kämpfer gegen das Neu heidentum der NSDAP., war leider nicht in unserer Mitte sondern befand sich mit einigen anderen zu Dachau in streng isolierter Sonderhaft.

etwa 10 De

entweder ei

Brotzeit" b

Tages.

Mittags e Suppe und

fünf ungesch

fast immer

In

ein

lan

sor

lag

sid

tum

Sat

ner

Ob

zes

lerr

am

tret

W₁

Kaz

die

Verpflegung

ohne Fett. M

für uns her

Man hatte in den Konzentrationslagern nicht die Ab oder Graup sicht, die Häftlinge gesund und arbeitskräftig zu erhalten lagen auch Der bombastische Spruch: ,, Arbeit macht frei!" am Eisen- fleischstück gitter des Haupteinganges hätte dann einen Sinn gehabt sättigt". wenn man die Leute bei hinreichender Verpflegung als Der Aben gesunde Arbeitskräfte verwendet und den Fleiß durch ben Kaffee Entlassung in die Heimat belohnt hätte. Die SS aber( wir dicken Stüc erklärten ihren Namen als ,, Satans- Söhne"), die Begrün mal in der derin und ausschließliche Verwalterin aller Konzentraten begrüß tionslager, erfüllte die Intentionen des größten Blutmen sogenannte schen des 20. Jahrhunderts, Heinrich Himmler.

-

fettfrei. Al

,, Bildet euch ja nicht ein, daß ihr noch einmal heim hatte, bat kommt!"- ,, Euer Weg zur Freiheit geht durch den um seine E Kamin." Solche und ähnliche Trostworte konnte jeder körnchen von uns hören. Darum war die Verpflegung auch in den einander sa

-

besten Perioden unter dem Existenzminimum.

S

Im Lage:

Die Hauptnahrung war das Lagerbrot aus vermischtem neben den Kornmehl. Gewöhnlich erhielten wir pro Tag 25, selten 33 einmal die öfters auch nur 20 Dekagramm. Weißbrot gab es höchstens ten( mit im Krankenrevier auf ärztliche Anordnung.

aller Art k

Davon er

Das ,, Frühstück" bestand aus einem Schöpfer voll un gesüßten Kaffees, gefärbtes Wasser mit Andeutung eines in Dachau kaffeeähnlichen Geschmackes. Wir tranken es gern, weil wir auch ne

es meistens heiß war und den Magen wärmte.

Marke ,, Ka

Für die Arbeitskommandos gab es gewöhnlich vormitten, Miesn

tags eine ,, Brotzeit", bestehend aus einer Schnitte vor

mußte), rot

Weise klein

UL

52